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Gütersloh: Vier Fachkräfte ermöglichen frühe Chancen

Pressemeldung vom 6. Juni 2011, 14:37 Uhr

Sprache und Integration in Kitas werden gefördert

Gütersloh (gpr). In vier städtischen Schwerpunktkitas wird ab dem 1. Juni die sprachpädagogische Arbeit mit den Kindern besonders gefördert. Vier Erzieherinnen werden sich mit jeweils einer halben Stelle in den Kitas Bülowstraße, Franz-Grochtmann-Straße, Teismannsweg und Langerts Weg um die sprachpädagogische Arbeit mit einzelnen Kindern und Gruppen, um die Zusammenarbeit mit den Eltern, sowie um die Qualifizierung und die fachliche Begleitung des Teams und der Einrichtung einsetzen, von der nach Ablauf des Projektes auch andere Kindertageseinrichtungen profitieren können. Möglich wird dieses Angebot durch die Beteiligung an der Bundesinitiative „Frühe Chancen“- Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration, die jede Kita für die Projektdauer von drei Jahren fördert.

„Die Zuwendungsbescheide sind eingetroffen, die Konzeption für den Projektverlauf steht und das Personal ist eingestellt“, sagte Andrea Körber, Abteilungsleiterin für die Kindertagesstätten der Stadt Gütersloh. Das Projekt könne in Gütersloher Kitas an die bereits vorhandenen Grundsätze zum frühkindlichen Spracherwerb anknüpfen, so Körber. Für den Einsatz in diesem Projekt müssen die vier Erzieherinnen eine 70stündige Sprachförderqualifizierung nachweisen. „Für die Sprachförderqualifizierung auf der Grundlage des Pädagogischen Konzeptes „Lernen in Beziehung-en“ konnte der Fachbereich Jugend und Bildung den Erziehungswissenschaftler Dr. Richard Wagner gewinnen“, sagte Bettina Kirchner, die für die Fachberatung der Kindertageseinrichtungen zuständig ist.

Für Antje Oerdelheide, die zukünftig die alltagsintegrierte Sprachförderung in der Kita Franz-Grochtmann-Straße übernehmen wird, ist die Sprachförderung kein Neuland. Als Erzieherin hat sie sich besonders im Bereich der naturästhetischen Bildung engagiert und mit dem Spracherwerb der unter Dreijährigen beschäftigt. Auch ihre Projektkolleginnen Annika Maurer, Melanie Bittner und Gülsen Solak übernehmen ihre neue Aufgabe nicht ohne Erfahrungen in diesem Bereich zu haben. Gülsen Solak ist mehrsprachig aufgewachsen und möchte

Kenntnisse und Erfahrungen ihres eigenen Migrationshintergrundes einbringen.

In den Kitas sind die vier Erzieherinnen keine Einzelkämpferinnen. Zum einen steht ein Projektteam aus dem Träger, der Fachberatung sowie den Kitaleitungen hinter ihnen, zum anderen ist es Ziel des Projektes, das gesamte Team einer Kita in die vertiefte Sprachentwicklungsarbeit mit einzubeziehen. Die guten Chancen für dieses Projekt sieht Andrea Körber vor allem in der kontinuierlichen Arbeit vor Ort sowie in der Nachhaltigkeit. „Die Konzepte und Erfahrungen der Projektjahre werden im ‚Anschluss auch für weitere Kitas genutzt werden.“

Quelle: Stadt Gütersloh – Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

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