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Hattingen: Flüchtlinge sind umgezogen- Betreuung übernimmt die Stadt

Pressemeldung vom 9. Juni 2017, 11:14 Uhr

Die 60 Flüchtlinge, die im ehemaligen O&K-Gebäude leben, sind in der vergangenen Woche innerhalb des Gebäudes vom Großraumbüro in den Verwaltungstrakt an der Nierenhofer Straße umgezogen. „Damit haben sie ihre Wohnsituation erheblich verbessert“, freut sich die Beigeordnete Beate Schiffer. Für die Geflüchteten bedeutet das – weg vom Großraumbüro mit provisorischen Stellwänden hin zu kleinen Wohneinheiten mit massiven Wänden. „In dem neuen Objekt haben wir den Bewohnern Küchen zur Verfügung gestellt, so dass sie selbst kochen und sich verpflegen können. Das ein wichtiger Schritt in die Selbständigkeit und Normalität“, so Beate Schiffer. Ab dem 1. Juni übernimmt die Stadt die Betreuung der Flüchtlinge selbst.

Beigeordnete Beate Schiffer hatte die Mitglieder des Sozial- und Gesundheitsausschusses sowie die Mitglieder des Integrationsrates und die Fraktionsvorsitzenden gestern zu einem Besichtigungstermin der neu bezogenen Räumlichkeiten an der Nierenhofer Straße eingeladen. Verbessert hat sich die Wohnsituation im neuen Teil der Unterkunft außerdem dadurch, dass die Toiletten auf den Etagen sind und nicht mehr in der weiter entfernten Waschkaue. Zum Duschen müssen die Bewohnerinnen und Bewohner aber immer noch die Waschkaue im Nebengebäude aufsuchen. Zuvor war European Homecare für die Flüchtlingsunterkunft zuständig. Ab dem ersten Juni übernimmt das der Fachbereich Soziales und Wohnen der Stadt Hattingen. Objektmanager wird Dirk Hagemann und die soziale Betreuung übernehmen das HAZ Arbeit + Zukunft und der Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe IFAK. Auch ein Sicherdienst wird vor Ort sein.

Quelle: Stadt Hattingen

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