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Hattingen: Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Pressemeldung vom 23. Februar 2017, 12:10 Uhr

In Zusammenarbeit mit der evangelischen Erwachsenenbildung EN-Ruhr veranstaltet die VHS Hattingen einen Vortrag zum Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Die Teilnahme an dem Vortrag am Donnerstag, 23. Februar von 17.30 Uhr bis 20 Uhr ist kostenfrei und findet im evangelischen Gemeindezentrum in Winz-Baak, Schützstraße 2a im kleinen Saal statt. Ab 17.30 Uhr gibt es gemeinsames Ankommen mit einem kleinen Snack, der Vortrag beginnt um 18 Uhr.

Johanna Fleischhauer hat in Eritrea im Rahmen eines empirischen Forschungsprojekts eine Reihe junger Eritreerinnen und Eritreer interviewt, die während des dreißigjährigen Krieges um die Unabhängigkeit des Landes dort geboren und aufgewachsen waren. Der Krieg aus kindlicher Sicht und im Rückblick sowie das Leben mit Traumatisierungen waren Hauptteil der Interviews. Auf diesem Hintergrund ist es ihr ein Anliegen, über Hintergründen und Ursachen von Traumatisierung in Verbindung mit Flucht und Gewalterfahrungen aufzuklären. Die Veranstaltung soll helfen, den Begriff der ‚Traumatisierung‘ zu verstehen, macht dazu mit den beiden wichtigsten wissenschaftlichen Ansätzen bekannt und setzt sich besonders mit dem Konzept von Hans Keilson auseinander, der Traumatisierungen von verfolgten Kindern mit Hilfe ihrer normalen Entwicklung erklärt. Im Anschluss sollen konkrete Problemfälle und Handlungsmöglichkeiten diskutiert werden.

Quelle: Stadt Hattingen

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