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Hemer: „Glasknochen sucht Therapiehund – wie man in Deutschland behindert wird“

Pressemeldung vom 19. Juli 2011, 13:54 Uhr

„Glasknochen sucht Therapiehund – wie man in Deutschland behindert
wird“, Lesung in der Ebbergkirche war ein voller Erfolg

Das Erstlingswerk der „Fahrtwind“-Redaktion (Iserlohner Werkstätten gGmbH)
„Glasknochen sucht Therapiehund“ wurde am vergangenen Mittwoch in der
Hemeraner Ebbergkirche vorgestellt. Die Lesereise boomt! Pascal Wink, der Co-
Autor, teilte zu Recht stolz mit: „Wir haben vor kurzem den 1000. Besucher zählen
können.“

In „Glasknochen und Therapiehund“ berichten junge Leute von den Schwierigkeiten und
Problemen, denen behinderte Menschen im Alltag in Deutschland begegnen. Sie alle
sind Rollstuhlfahrer, deren motorische Fähigkeiten stark eingeschränkt sind, verfügen
gleichzeitig aber über herausragende kognitive Fähigkeiten. Sie wünschen sich dabei
sehr, dass sich ihr Werk gut verkauft und ihre Kritik beziehungsweise Anregungen und
Verbesserungsvorschläge von der Gesellschaft wahrgenommen werden. Ein noch
größerer Wunsch besteht aber darin, so viele Menschen wie möglich zum Nachdenken
zu bringen, dass ein solches Buch eines Tages gar nicht mehr notwendig sein muss,
weil sich die angesprochenen Dinge längst im Bewusstsein der Gesellschaft verankert
haben.
Organisiert wird das Projekt vom Buchladen am neuen Markt, Pro Buch und der
Stadtbücherei Hemer, sowie Pfarrer Johanning von der Ebbergkirche.
Am Ende der Lesung waren sowohl die Vortragenden als auch die Veranstalter sehr
zufrieden.

Angaben zum Buch: „Glasknochen sucht Therapiehund – wie man in Deutschland
behindert wird“; [ein Gesellschafts-Ratgeber] / Redaktion Fahrtwind Iserlohner
Werkstätten gGmbH . [Autoren: Marianna Metta, Serdar Sen, Carina Herrmann,
Hendrik Michler, Jens Zimmer]. – ISBN 978-3-928217-89-7 : 5,90 €

Quelle: Stadt Hemer

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