Energiewechsel

Herford: Viessmann eröffnet Verkaufsniederlassung an der Planckstraße in Herford

Pressemeldung vom 13. Juli 2011, 13:26 Uhr

Neues Gebäude wird komplett durch erneuerbare Energien versorgt – Gold-Zertifikat der Gesellschaft für nachhaltiges Bauen

Die Energiewende ist möglich. Ein Beispiel dafür ist die neue Verkaufsniederlassung der Viessmann Group in Herford. Das Gebäude des international erfolgreich tätigen Heiztechnik-Herstellers wird komplett durch erneuerbare Energien versorgt. Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink konnte als erster das neue Haus an der Planckstraße besichtigen: „Es ist beeindruckend, was hier durch ausgefeilte und hochintelligente Ingenieurtechnik realisiert wird; das ist für Viessmann mit Sicherheit ein gutes Verkaufsargument“, sagte Bruno Wollbrink.

Rund 3,3 Millionen Euro hat das Unternehmen in die neue Verkaufsniederlassung investiert. Die Beheizung im Winter und auch die Kühlung im Sommer erfolgen durch Erdwärme. 18 Erdwärmesonden bis in 100 Metern Tiefe speisen eine Wärmepumpe. Sie erzielt eine Wärmeleistung von 40 Kilowatt und eine Kühlleistung von 60 Kilowatt. Drei Vakuumröhrenkollektorfelder mit insgesamt neun Quadratmetern sorgen für warmes Wasser. Außerdem erzeugen auf dem Dach 256 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 56,3 Kilowatt Peak sauberen Strom, der ins Netz eingespeist wird.

Der in der Niederlassung benötigte Strom wird ebenfalls aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser oder Biomasse erzeugt. Geliefert wird der „Grünstrom“ durch die Stadtwerke Herford. Seine Qualität wird regelmäßig vom TÜV Rheinland geprüft und bestätigt. „Das Gebäude wird somit CO2-neutral mit Wärme und Strom versorgt. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen hat es deshalb mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet“, erklärt Niederlassungsleiter Thomas Schell.

Innerhalb von neun Monaten wurde das verkehrsgünstig an der Autobahn A 2 gelegene Bauwerk errichtet. Auf insgesamt 750 Quadratmetern überbauter Fläche befindet sich neben Büro-, Ausstellungs- und Seminarräumen auch ein Abhollager für die logistische Versorgung der Verkaufsregion. Die Ausstellungs- und Schulungseinrichtungen können auch von den lokalen Heizungsfachfirmen genutzt werden.

Die Architektur folgt einem eigenständigen architektonischen Konzept. Funktion, Material und eine klare Formensprache bestimmen die Ästhetik des Gebäudes. Schmückendes Beiwerk wurde konsequent vermieden. Offenheit, Transparenz und Helligkeit prägen das Innere. „So entsteht eine freundliche, kommunikationsfördernde Atmosphäre, die von der funktionsorientierten Ausstattung zusätzlich unterstützt wird“, resümierte Niederlassungsleiter Thomas Schell. Die 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Herford werden dies in ihrer täglichen Arbeit zu schätzen wissen.

Thomas Schell: „Der Stadtverwaltung und ihrer Wirtschaftsförderung gilt unser herzliches Dankeschön. Uns wurde stets kompetent, schnell und engagiert geholfen.“

Quelle: Stadt Herford

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