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Herford: „Wir haben viele Menschen erreicht“

Pressemeldung vom 10. Juni 2011, 15:39 Uhr

Herforder Jugendamt beteiligte sich an der bundesweiten Aktion „Das Jugendamt. Hilfe die ankommt“

Vier Wochen lang hat das Herforder Jugendamt intensiv für seine Arbeit geworben. Die Arbeit der städtischen Kindertagesstätten, des Pflegekinderdienstes sowie der Schutz von Kindern und Jugendlichen standen im Mittelpunkt. „Wir haben viele Menschen mit unseren Aktionen erreicht und unsere Arbeit ihnen erläutern und näher bringen können“, bilanziert die stellvertretende Leiterin des Jugendamts Heidi Pahmeyer.

Beispielhaft für die gewonnene Nähe zu den Herforderinnen und Herfordern war der Luftballonwettbewerb des Pflegekinderdienstes. Während die Eltern sich über dessen Arbeit an einem Stand auf dem Linnenbauerplatz informieren konnten, schickten mehr als 60 Kinder ihre Luftballons auf die Reise.

Eine Jahreskarte für den Tierpark Herford bekam Ceylan Bersa, deren Ballon mit 210 Kilometern bis nach Bienenbüttel am weitesten flog. Catalina Kirchhoffs Ballon schaffte es bis nach Hermannsburg und damit 180 Kilometer weit, der von Zoe Barnett landete nach 140 Kilometern in Winsen an der Aller. Die beiden freuen sich über eine Familientageskarte des Freizeitbades H2O beziehungsweise eine Tageskarte für drei Personen im Springolino.

Publikumswirksam war auch der Drachen Flocke der Kita Bornbrede. Das sechs Meter lange und vier Meter hohe Gefährt war der Star des Nordstadtfests und symbolisierte die vielfältige und einfallsreiche Arbeit der städtischen Kindertagesstätten. Nicht minder anziehend war der Mitmachzirkus der Kita Stedefreund. Ein ganzes Dorf war unterwegs und 600 Gäste verfolgten die Zirkusvorstellungen. Weitere Veranstaltungen führten die Kita Maiwiese und die Kita Zur Bleiche durch.

Das Jugendamt stellte sich aber auch den schwierigen Aspekten seiner Arbeit, dem Komasaufen etwa. Mehrere Schulklassen sahen im Kino Capitol einen Kinofilm dazu, demnächst soll die Problematik mit Fachleuten des Diakonischen Werks aufgearbeitet werden. Gemeinsam mit den Jugendämtern der Städte Bünde, Löhne und des Kreises Herford gab es außerdem eine Fachveranstaltung zu Kindesmisshandlungen. Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung verschiedener Professionen wird kreisweit das Thema intensiver verfolgen.

Quelle: Stadt Herford

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