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Herzogenrath: Herzogenrather Schuldenuhr läuft weiter rückwärts

Pressemeldung vom 11. Juli 2011, 09:10 Uhr

Aktuelles Finanzcontrolling belegt positive Haushaltsentwicklung 2011

„Der Haushalt 2011 läuft besser als erwartet“, konstatiert
Bürgermeister Christoph von den Driesch sichtlich zufrieden nach der
Auswertung des jüngsten Finanzcontrollings in Rodas Rathaus.
„Nachdem die Kommunalaufsicht im Frühjahr zum vierten Mal in Folge den
Jahres- Haushalt der Stadt Herzogenrath ohne Auflagen genehmigt hat,
zeigt auch die aktuelle Haushaltsausführung, dass unsere klare Linie
hinsichtlich Investitionen-Gewerbeansiedlungen-Haushaltskonsolidierung
die richtige Mischung für Herzogenrath darstellt“, so Herzogenraths
Erster Bürger weiter.

Nach dem in Herzogenrath seit Jahren durchgeführten bewerten
Finanzcontrolling zeichnet sich eine überaus positive Prognose für das
laufende Haushaltsjahr ab. Im Ergebnisplan wird aus heutiger Sicht mit
einer Verbesserung gegenüber dem Planwerk von ca. 6,27 Mio. Euro
gerechnet.
„Hieran hat die aktualisierte Gewerbesteuer-Prognose einen Anteil von 5
Mio. Euro. Alle Fachbereiche werden ihre Budgets nach aktueller
Einschätzung nicht nur einhalten, sondern insgesamt wird ein
zusätzlicher Deckungsbeitrag von 1,27 Mio. Euro erwirtschaftet werden
können.

Wenn die Prognose so günstig bleibt“, so von den Driesch weiter,
„wird die im Haushaltsplan 2011 noch ausgewiesene Kreditaufnahme von
5,8 Mio. Euro nicht notwendig sein – und das auch bei Realisierung
aller im Haushaltsplan vorgesehenen investiven Maßnahmen!“.

Die nächsten Finanzziele wollen die Verantwortlichen im Herzogenrather
Rathaus mit den Fraktionsvorständen unmittelbar nach der Sommerpause im
Runden Tisch Finanzen Ende September beraten.

„Es ist möglich, bereits bis Ende 2012 die Pro-Kopf-Verschuldung in
Herzogenrath auf unter 500 EUR je Einwohner zu senken: Dies wäre für
eine Kommune unserer Größenordnung in NRW ein absoluter Spitzenwert –
und zwar am richtigen Ende der Tabelle“, konstatiert Erster
Beigeordneter und Stadtkämmerer Detlef Zähringer.

„In 2012 müssen wir bereits erreichen, dass die jährliche Zinsbelastung
aus den bestehenden Krediten unter 1 Mio. Euro liegt (2007 hat die Stadt
Herzogenrath noch 2,15 Mio. Euro an jährlichem Zinsaufwand gezahlt)“,
warnt Zähringer bereits jetzt vor zu erwartenden deutlich steigenden
Zinssätzen auf den Kreditmärkten.
„Es gibt keine bessere Zeit, als eine gute Konjunkturlage zum
Schuldenabbau zu nutzen, um so die kommunalen Handlungsmöglichkeiten in
Herzogenrath dauerhaft zu erhalten.“
Zähringer lässt mit Blick auf den geplanten Herzogenrather
Bürgerhaushalt 2012 keinen Zweifel:
„Ich werde den Bürgerinnen und Bürgern vorschlagen, dass die Stadt
Herzogenrath bis 2015 auf die Aufnahme neuer Darlehen verzichtet.“

Quelle: Stadtverwaltung Herzogenrath

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