Energiewechsel

Hochsauerlandwasser GmbH: Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak sagen im Mescheder Rathaus Danke

Pressemeldung vom 10. Januar 2017, 14:30 Uhr

Ungewöhnlicher Dankeschön-Besuch für Meschedes Bürgermeister Christoph Weber: Rund 30 irakische und syrische Flüchtlinge waren jetzt ins Rathaus gekommen, um Christoph Weber sowie dem Team des Fachbereichs Soziales ein glückliches Neues Jahr zu wünschen – und für die vielfältige Unterstützung in der Kreis- und Hochschulstadt Meschede zu danken.

Nach der islamischen sowie der deutschen Begrüßung – Alsalam Alikum und Guten Tag – bekundeten Mohamad Al Husin und Mohamat Ghannoum stellvertretend für alle Anwesenden „unseren Dank der großen Gemeinde Meschede und allen Mitbürgern, die uns durch die schwere Zeit geholfen haben.“ Dies habe für die Menschen, die aufgrund von Krieg und Vertreibung ihre Heimat verlassen mussten, vieles erleichtert.

Ebenso würdigten sie das Engagement aller Mescheder, die zum Weihnachtsfest den Kindern der Flüchtlinge Geschenke überreicht haben: „Alle Syrer bedanken sich für die große Hilfe, die wir in Deutschland, besonders in Meschede bekommen haben.“ Sie wünschten „allen Deutschen Frieden und ein glückliches und gutes Neues Jahr 2017.“ Für Bürgermeister Christoph Weber gab es eine Urkunde sowie einen Blumenstrauß; für das Team des Fachbereichs Soziales Süßigkeiten.

Im Gegenzug für die Aufnahme und Unterstützung verpflichteten sich die Menschen aus Syrien und Irak, „dass wir das Erlernen der deutschen Sprache und die gewünschte Integration in allen Bereichen aktiv betreiben werden.“ Ziel sei es, das Leben in Deutschland erfolgreich zu meistern.

Ein Ansinnen, das Christoph Weber ausdrücklich unterstützte. Die Integration sei eine „Riesen-Herausforderung“ – übrigens für alle Beteiligten. Ein Schlüssel für das Gelingen sei die Kenntnis der deutschen Sprache. Gerade nach der Anerkennung als Asylberechtigter gebe es die Möglichkeit, mehrmonatige Sprachkurse zu besuchen: „Nutzen sie diese Angebote.“ Wichtig sei dabei, neben dem Erlernen die deutsche Sprache auch regelmäßig zu sprechen. Eine wichtige Anlaufstelle für Kontakte zur deutschen Bevölkerung seien die Sportvereine. Das sportliche Angebot in Meschede und seinen Orten sei breit gefächert: „Gehen sie dieses Thema aktiv an“, appellierte der Bürgermeister. Dies gelte auch für eine qualifizierte Ausbildung – „egal, wie alt sie sind.“

Mit der Bleibe-Perspektive durch die Anerkennung bieten sich den Asylberechtigten in Meschede echte Möglichkeiten. So gibt es einen Arbeitskreis, an dem sich unter anderem Stadt Meschede und die Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW) beteiligen. Das Ziel: Die Flüchtlinge sollen vor Ort in den Arbeitsmarkt integriert werden. Die Bereitschaft dazu, so die Erfahrung von Bürgermeister Weber, sei auf allen Seiten hoch – wichtige Voraussetzung sei aber die Kenntnis der deutschen Sprache. Noch im Januar wird der Arbeitskreis zu einem weiteren Treffen zusammenkommen.

In den vergangenen Jahrzehnten hätten unzählige Menschen mit portugiesischen oder türkischen Wurzeln in Meschede ein neues Zuhause gefunden, ebenso wie Polen, Russen oder Italiener. Die Stadt stehe für eine offene Gesellschaft: „Nutzen sie die Chancen, die sie hier haben.“

Quelle: Hochsauerlandwasser GmbH

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