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Hochsauerlandwasser GmbH: Kulturstrolche machen Musik

Pressemeldung vom 12. Januar 2017, 11:07 Uhr

Einem Klumpen Ton ein Gesicht geben, ihm Leben einhauchen und so etwas ganz eigenes schaffen: Bei den Kulturstrolchen der Luziaschule Berge stand im ersten Halbjahr Kunst auf dem Stundenplan, und so formten die Drittklässler in der Villa KünstlerBunt in Eversberg unter Anleitung von Keramikerin Ingrid Bechtloff „Freche Vögel aus rotem Ton“. Dass es dazu viel Geduld und Geschick braucht, lernten die Kinder schnell. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Jeder Vogel sieht ein bisschen anders aus, hat seinen eigenen Kopf mit ganz viel Charakter – ein echtes Kunstwerk eben.

Die Idee des „Kulturstrolche-Projektes“: Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit möglichst viele kulturelle Sparten und Kultureinrichtungen vor Ort kennen lernen. Im Klassenverbund oder in kleineren Gruppen besuchen die Kinder die Einrichtungen, lernen dort tätige Menschen, ihre Arbeit und die jeweilige Kulturform kennen.

Dass Ton nur eines von vielen Materialien ist, mit dem Künstlerinnen und Künstler arbeiten, konnten die Kulturstrolche auf dem Hof Visbeck erleben. Mit großem Interesse erkundeten die Kinder dort den Arbeitsplatz des Kunstschmiedes Björn Busse. Er war offen für alle Fragen der Kinder, und diese staunten nicht schlecht, als der Metallkünstler von seinen Arbeiten erzählte und kreative Objekte vorstellte. Bei dem außergewöhnlichen Sachunterricht ging es um den Weg von einer Idee bis hin zum fertigen Kunstwerk. So erklärte Stefanie Schenk-Busse die Arbeit im Planungsbüro, und ihr Mann zeigte dann die konkrete Arbeit mit dem vielseitigen Werkstoff Metall. Fertige Kunstobjekte wurden anschließend auf dem Hof Visbeck bestaunt. Auch Fotos von bekannten Werken des Künstlerhofes begeisterten die Kulturstrolche, wie zum Beispiel die Skulptur vor dem Landtagsgebäude in Düsseldorf.

Das Kulturstrolche-Projekt wurde initiiert und konzipiert vom Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster. Es wird vom Kultursekretariat NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert. In Meschede wird das Projekt vom Fachbereich Generationen, Bildung, Freizeit der Kreis- und Hochschulstadt Meschede koordiniert.

Quelle: Hochsauerlandwasser GmbH

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