Energiewechsel

Meschede: Sperrmüll umweltgerecht entsorgen

Pressemeldung vom 22. Juli 2015, 11:08 Uhr

Meschede.Ob Umzug, Wohnungsauflösung oder einfach Entrümpelung: Sperrmüll muss umweltgerecht beseitigt werden. Die Stadt Meschede ist um einen bürgernahen Service zum wirtschaftlichen Preis bemüht. Derzeit häufen sich die Fragen zum Thema Sperrmüll. Die Stadt Meschede nimmt dies zum Anlass, noch einmal zu informieren, wie Sperrmüll richtig angemeldet und zum Abholen bereitgestellt wird.

Erster Schritt ist die Anmeldung, um den Sperrmüll abholen zu lassen. Zuständig ist dafür die Firma Lobbe – die Anmeldung selbst erfolgt mit der Karte, die dem Abfallka-lender beigefügt ist. Die Karten sind auch im Bürgerbüro erhältlich. Zeitgleich muss die fällige Gebühr an die Firma Lobbe überwiesen werden. Sind Karte und Geld eingegangen, teilt die Entsorgungsfirma einen Termin für die Abholung mit.

Wichtig: Alles aus dem Haushalt, was aufgrund seiner Größe nicht in die graue Restmülltonne passt, kann für die Sperrmüllabfuhr angemeldet werden – zum Beispiel Möbel, Teppiche, Matratzen oder Koffer. Gefüllte Müllsäcke und andere Behälter wie Kartons, Eimer, Kisten und Wannen gehören aber nicht in den Sperrmüll – folgerichtig werden sie auch bei der Abfuhr nicht mitgenommen. Am Abholtag muss der Sperrmüll bis 6 Uhr am Straßenrand oder Gehweg stehen – und zwar so, dass Fahrzeugverkehr oder Fußgänger nicht behindert oder gar gefährdet werden.

Weiterer Abfall von anderen Besitzern darf übrigens nicht zu angemeldetem Sperrmüll dazugestellt werden. Um das zu vermeiden, empfiehlt die Stadt Meschede, Sperrmüll erst möglichst kurzfristig vor der Abholung an die Straße zu stellen.

Soll der Sperrmüll vom Privatgrundstück geholt werden, so muss das auf eigene Rechnung mit dem Entsorgungsunternehmen vereinbart werden. Derartige Kosten können nicht über die Abfallgebühren abgerechnet werden, weil dadurch die Müllgebühren explodieren würden.Für Hausentrümpelungen stehen einige private Anbieter im Mescheder Gebiet zur Verfügung, auch diese sind auf eigene Rechnung zu beauftragen.

Für die Gebühr von 30 Euro kann Sperrmüll auf einer Fläche von bis zu vier Quad-ratmetern bereitgestellt werden. Für jede weiteren vier Quadratmeter werden dann jeweils weitere 30 Euro fällig. Wichtig: Die Stadt Meschede empfiehlt im Vorfeld zu prüfen, wieviel Sperrmüll tatsächlich abgeholt werden soll. Denn steht mehr Müll bereit, als bezahlt worden ist, bleibt die komplette Sperrmüllmenge stehen. Das Unternehmen führt eine Entsorgung erst dann durch, wenn die kompletten Gebühren eingegangen sind. Ansonsten muss ein neuer Termin vereinbart werden – eine Abfuhr kann dann frühestens in 14 Tagen erfolgen.

Kundinnen und Kunden dürfen vom Team der Entsorgungsfirma einen höflichen Umgang erwarten – dass dies umgekehrt auch so sein sollte, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, leider aber nicht immer so. Weitere Informationen rund um die Sperrmüllabfuhr sowie die Müllentsorgung insgesamt finden Interessierte auf der Homepage der Stadt Meschede unter www.meschede.de in der Rubrik „Bürgerservice & Informationen“.

Quelle: Hochsauerlandwasser GmbH

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