Energiewechsel

Hochschule Ostwestfalen-Lippe: Hochschule OWL verurteilt Einschnitte in die Wissenschaftsfreiheit in der Türkei

Pressemeldung vom 27. Juli 2016, 13:17 Uhr

Die Hochschule OWL zeigt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Türkei besorgt und erschüttert. Seit vielen Jahren pflegt die Hochschule intensiven Austausch mit türkischen Universitäten und hat mit vier Hochschulen in der Türkei Partnerschaftsverträge unterschrieben. Den Angehörigen dieser vier und aller weiteren Hochschulen in der Türkei versichert die Hochschule OWL ihre Solidarität.

„Die Hochschule OWL ist erschüttert über das Vorgehen der türkischen Regierung. Die Einschränkung der wissenschaftlichen Freiheit, Entlassung und Suspendierung tausender Hochschulangehöriger sowie Ausreiseverbote für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind nicht hinnehmbar“, so Professor Burkhard Wrenger, Vizepräsident für Lehre und Internationalisierung der Hochschule OWL. „Wir fordern die türkische Regierung auf, die Meinungsfreiheit und den internationalen Austausch zu wahren. Beides sind hohe Güter in demokratischen Gesellschaften und Grundvoraussetzung für Forschung und Lehre an Hochschulen.“

Bereits seit langem verbinden die Hochschule OWL und die Türkei sehr gute wissenschaftliche Beziehungen. Erst Ende Juni 2016 war eine Delegation der türkischen Universität in Bolu zu Gast an der Hochschule OWL, um sich mit den Fachbereichen „Life Science Technologies“ und „Produktion und Wirtschaft“ sowie dem International Office auszutauschen.

Quelle: Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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