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Initiativkreis Ruhr GmbH: Jugendliche aus elf Städten entdeckten im TalentCamp Ruhr ihre Stärken

Pressemeldung vom 22. Juli 2016, 14:18 Uhr

– Ferienprojekt für 40 Schüler aus der gesamten Region
– Neuntklässler lernten ganz ohne Notendruck
– Große Abschlussveranstaltung in der Arena auf Schalke

Kann Lernen in den Sommerferien Spaß machen? Eindeutig ja! Das können 40 Neuntklässler aus der Region bestätigen, die vom 13. bis zum 22. Juli 2016 am TalentCamp Ruhr teilgenommen haben. In praxisorientierten Workshops konnten sie mit Gleichaltrigen ihre Fähigkeiten entdecken und entfalten. Sie unternahmen spannende Ausflüge, hatten viel Spaß miteinander – und lernten obendrein noch eine Menge dazu. Zum krönenden Abschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler am Freitag, 22. Juli, in der Arena auf Schalke allen Akademie-Talenten sowie ihren Eltern und Freunden ihre Ergebnisse aus den Workshops. Möglich machten das kostenlose Ferienprojekt die Partner der TalentMetropole Ruhr, unter deren Dach der Initiativkreis Ruhr vielfältige Bildungsaktivitäten bündelt, und der Verein Durchstarten. Zu den Partnern zählen die BP Europa SE und die Deutsche BP Stiftung, die Westfälische Hochschule, die Stiftung Schalke hilft! und das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ).

TalentMetropole Ruhr deckt die gesamte Bildungskette ab „Ausprobieren, orientieren und lernen ganz ohne Notendruck: Für Jugendliche, die ihre Fähigkeiten und Stärken entdecken möchten, ist das TalentCamp Ruhr ein optimales Angebot“, sagt Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender BP Europa SE und Bildungsbeauftragter des Initiativkreises Ruhr. „Jeder Mensch hat ein Talent, das es zu entdecken und zu fördern gilt. Das TalentCamp Ruhr macht den Teilnehmern Mut, stärkt ihr Selbstvertrauen und hilft ihnen auf dem Weg zu Ausbildung oder Studium. Das Ferienprojekt ist ein weiterer wichtiger Baustein der TalentMetropole Ruhr. Damit begleiten ihre Bildungsaktivitäten die Talente über die gesamte Bildungskette hinweg“, so Schmidt. Das anschließende Alumni-Programm bietet allen Teilnehmern kontinuierliche Unterstützung bei der Berufs- und Studienwahl.

In der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und im benachbarten „Haus Heege“ erlebten die Jugendlichen aus Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen, Solingen, Velbert und Witten zehn unvergessliche Tage. Im Workshop „Der Pott ist für uns“ drehten sie einen Imagefilm über das Ruhrgebiet. Beim „Pottcycling“ hauchten sie ausrangierten Gegenständen neues Leben ein. Bei „Nix zu verbergen“ fanden sie heraus, wie Informationen in sozialen Netzwerken das Zusammenleben beeinflussen. Und in der „Nachhaltigen Ruhrgebietsküche“ ging es um die Frage, was in unserem Essen steckt.

„Beim TalentCamp Ruhr spielen gute Noten keine Rolle. Es zählt die Motivation. Und die haben unsere Jugendlichen nicht mit den Ferien in den Urlaub geschickt“, sagt Mira Stepec vom Verein Durchstarten. „Im Gegenteil: Sie waren mit Begeisterung und großem Engagement dabei. Die tollen Ergebnisse der Workshops zeigen das eindrucksvoll.“

Das sagen die Teilnehmer selbst:

Mark Gonswa (15) aus Oberhausen „Beim TalentCamp haben mir die Workshops am besten gefallen. Ich war im Kochworkshop und habe selbstgemachte Blaubeersauce hergestellt.“

Jasmin Kabelitz (15) aus Duisburg „Ich fand das TalentCamp super und lustig. Die Wasserbombenschlacht und das Lagerfeuer sind bisher meine schönsten Erinnerungen.“

David Klinge (17) aus Gelsenkirchen „Das TalentCamp war besser als Schule. Wenn Schule so wäre, wäre einiges anders. Man lernt die Leute besser kennen, frühstückt zusammen und würde nie zu spät kommen, weil man morgens geweckt wird.“

Svenja Lund (15) aus Bochum „Ich habe gelernt, noch besser mit ganz unterschiedlichen Menschen umzugehen.“

Laura Miletic (15) aus Velbert „Der Ausflug in die Kletterhalle und das Lagerfeuer waren echt klasse. Ich habe einiges über Computer und Computersprache gelernt und neue Freunde gefunden.“

Nina Nowak (15) aus Essen „Ich war im Filmworkshop und fand cool, alles beim Dreh mitzumachen und auch hinter die Kulissen zu schauen. Ich habe zum Beispiel für einen Probedreh geschauspielert, das Mikrofon ‚geangelt‘ und auch die Kameraführung übernommen.“

Quelle: Initiativkreis Ruhr GmbH

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