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Kamp-Lintfort: Ein leerer Bauch studiert nicht gern…

Pressemeldung vom 22. Juli 2011, 12:39 Uhr

Stadt Kamp-Lintfort nimmt gesunde Ernährung der Schüler ernst

Nach erfolgreicher Einführung des Offenen Ganztags in den Grundschulen hat das Land NRW in 2008 die nächsten Schritte zur Ganztagsbetreuung in den weiterführenden Schulen (Kassen 5 – 10) gemacht. Mit Mitteln aus dem Projekt „Geld oder Stelle“ finanzieren die Schulen mit Sek. I ihren Schülerinnen und Schülern Aufsicht und Betreuung mit Hausaufgaben- und Freizeitangeboten an den schulfreien Nachmittagen. Je nach Angebot fällt auch ein geringer Elternbeitrag für Materialien an.

Um die Mittagsverpflegung an diesen Tagen und den Schultagen mit Nachmittagsunterricht sicherstellen zu können, wurden Landesmittel über das „1.000-Schulen-Programm“ für den Bau von Mensen und Betreuungsräumen von max. 100.000 € je Schule bereitgestellt, insofern die Kommune einen gleichhohen Eigenanteil zur Verfügung stellt.

Die Stadt Kamp-Lintfort beantragte, plante und errichtete Mensen und Betreuungsräume für die Schulen HS Niersenberg, Realschule, Gymnasium und Niederrheinschule und brachte einen Eigenanteil in Höhe von insgesamt rd. 270.000 € ein. Zusammen mit den Mitteln aus dem „1.000-Schulen-Programm“ standen demnach insgesamt 540.000 € zur Verfügung.

Nach den Sommerferien werden nun die Küchen und Betreuungsräume in Betrieb genommen.

Unter dem Namen „Schüler kochen für Schüler“ hat die Niederrheinschule ein ganz individuelles Konzept erarbeitet:

Unter fachlicher Anleitung der ausgebildeten Ökotrophologin, Frau Knappstein, lernen die Schülerinnen und Schüler unter Großküchen-Bedingungen schmackhafte, gesunde und trotzdem kostengünstige Speisen herzustellen, die von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern verzehrt werden können. Geplant ist auch, künftig den Offenen Ganztag der Primarstufe, welcher z. Z. noch Essen anliefern lässt, mit frischen Speisen zu versorgen.

In Form eines 3-Gänge-Menüs bedankt sich die Schule bei Bürgermeister Dr. Landscheidt, MitarbeiterInnen der Schulverwaltung und der Gebäudewirtschaft, Architekt, Küchenplaner und Lüftungsbauer, die alle tatkräftig dazu beigetragen haben, dass eine professionelle Küche in das über 80 Jahre alte Gebäude eingepasst werden konnte.

Quelle: Stadt Kamp-Lintfort

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