Energiewechsel

Kamp-Lintfort: Kamp-Lintforter Doppelhaushalt genehmigt

Pressemeldung vom 9. Juli 2015, 15:59 Uhr

Kreis Wesel gibt grünes Licht für Haushaltsjahre 2015/2016
Am Ziel: Der Kreis Wesel hat in den vergangenen Tagen den Doppelhaushalt 2015/2016 der Stadt Kamp-Lintfort genehmigt. Damit geht ein langwieriger und arbeitsintensiver Prozess zu Ende. „Wir mussten parallel die Feststellung des Jahresabschlusses für 2012 und die Genehmigung des aktuellen Haushalts vorbereiten. Das war für alle Beteiligten eine große Herausforderung“, erläuterten Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt und Kämmerer Martin Notthoff. Beide lobten die kooperative Zusammenarbeit mit dem Kreis.
Die Genehmigung kommt früh genug, um die Vorteile des Doppelhaushalts ausnutzen zu können: größere und längerfristige Projekte können ohne Zeitverzug durch Genehmigungsverfahren und vorläufige Haushaltswirtschaft wie politisch beschlossen durchgeführt werden. Gerade in Sachen Stadtentwicklung stehen einige solcher Projekte in den Startlöchern: der Ausbau des Geisbruchdreiecks, der Rückbau der Bunten Riesen und die Entwicklung des Rathausquartiers, die Erschließung der Baugebiete Moerser Straße West und Berta-/Konradstraße sowie viele weitere kleinere Maßnahmen.

Auf dem erfolgreich genehmigten Doppelhaushalt wollen sich Bürgermeister und Kämmerer allerdings nicht ausruhen. Weil die Stadt in den kommenden beiden Jahren die magische 5-Prozent-Grenze der Gemeindeordnung für Entnahmen aus der allgemeinen Rücklage einhalten kann, um den Haushalt auszugleichen, sind Zwangsmaßnahmen der Finanzaufsicht, insbesondere die gefürchtete Nothaushaltsführung im Moment nicht zu erwarten. Dennoch sehen sich Landscheidt und Notthoff in der Pflicht. „Momentan leben wir von der Substanz. Wesentliche Investitionen sind nur mit Landes- und privaten Mitteln möglich, für die wir die Voraussetzungen geschaffen haben. Damit wir handlungsfähig bleiben, ist es zwingend erforderlich, dass wir weitere Konsolidierungspotentiale erschließen“, betonten beide. Erste Sparvorschläge und -maßnahmen wurden bereits in den Fachausschüssen des Rates diskutiert. Daran gilt es jetzt konstruktiv weiterzuarbeiten.

Quelle: Stadt Kamp-Lintfort

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis