Energiewechsel

Kamp-Lintfort: Modernisierter Chemiefachraum im Gymnasium eingeweiht

Pressemeldung vom 27. Juni 2011, 12:27 Uhr

Stadt Kamp-Lintfort investierte 90.000 € für den neuen Unterrichtsraum

Herr Dr. Christoph Müllmann, erster Beigeordneter der Stadt Kamp-Lintfort, und Herr Alexander Winzen, Schulleiter des Gymnasiums, eröffneten den neuen Chemieraum im städtischen Gymnasium. Damit gaben sie den Startschuss für Achtklässler aus einem Differenzierungskurs Chemie, die neue Einrichtung unter der Anleitung ihres Lehrer Stephan Benecken zu testen. „Die Umgestaltung dieses Chemieraums vom Hörsaal in einen modernen Übungsraum ist in vielerlei Hinsicht ein großer Schritt nach vorne. Die zeitgemäßen Unterrichtsformen werden dadurch positiv unterstützt. Moderner Experimentalunterricht kann hier für alle Klassen und Kurse bis hin zum Leistungskurs Chemie unter günstigen Bedingungen stattfinden. Das ist nicht nur motivierend für die Schülerinnen und Schüler, sondern verbessert natürlich auch die Unterrichtsbedingungen aus Sicht der Lehrkräfte deutlich. Das Gymnasium dankt der Stadt Kamp-Lintfort für diese deutliche Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen für das Fach Chemie.“

Mitte April hatten die Renovierungsarbeiten begonnen: Zunächst wurde die alte Hörsaaleinrichtung entfernt, die noch aus den 70er Jahren stammte und nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards entsprach. Anschließend verlegten Kamp-Lintforter Unternehmen die neuen Anschlüsse für Gas und Wasser sowie die Elektronik. Nach dem Auslegen eines neuen Fußbodens folgten die Montage der Arbeitstische und der Anschluss an die Leitungen. Insgesamt entstanden so Kosten in Höhe von ca. 90.000 Euro. „Man erkennt den Raum nicht wieder: Mit der Hörsaaleinrichtung war es nicht möglich, die Schüler selbst Versuche durchführen zu lassen. Das konnte nur der Lehrer vorne. Jetzt ist es an den Tischen möglich, die Schüler in Gruppen experimentieren zu lassen,“ zeigte sich Stephan Benecken von der neuen Einrichtung begeistert.

Zum Konzept des neuen Raumes erklärte Sabine Wiedner-Schneider, Chemielehrerin und zugleich Koordinatorin der Naturwissenschaften, es sei in enger und guter Zusammenarbeit mit dem Schul- und Bauamt sowie den Unternehmen und den Fachkollegen entstanden. Die Planung und Umsetzung sei insgesamt reibungslos und zügig verlaufen und die Kamp-Lintforter Unternehmen hätten vielfach sinnvolle Anregungen gegeben. Im Ergebnis verfügt die Fachschaft nun über einen zweiten Übungsraum, in dem die Schülerinnen und Schüler von modernem Experimentalunterricht profitieren können. Aufgrund der Kombination von montierten und flexiblen Tischen ist es je nach Bedarf und Versuchsaufbau möglich, Experimentierinseln oder auch Einzeltische anzuordnen.

Quelle: Stadt Kamp-Lintfort

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