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Kamp-Lintfort: Traditioneller Neujahrsempfang der Stadt Kamp-Lintfort

Pressemeldung vom 14. Januar 2013, 14:36 Uhr

Kamp-Lintfort. Rund 500 geladene Gäste hatten sich am Sonntagmorgen anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs der Stadt Kamp-Lintfort im festlich geschmückten Foyer der Stadthalle eingefunden.

Mit den Worten „Ich begrüße Sie heute im Jahr eins nach der Schließung unseres Bergwerks“ begann Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt seine diesjährige Neujahrsansprache. Schnell kam er jedoch zu dem Schluss: „Die Lichter gehen nicht aus in Kamp-Lintfort – ganz im Gegenteil: Wir sind schon längst in eine neue Zukunft gestartet!“ So steht Kamp-Lintfort insbesondere den Arbeitsmarkt und die Attraktivität für Neubürger betreffend, vergleichsweise gut dar: Die Arbeitslosenquote ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate um 1,6 % von 9,7 % auf aktuell 8,1 % gesunken und auch eine positive Zuzugsbilanz kann die Hochschulstadt verzeichnen.
Auf humorvolle Weise ließ das Stadtoberhaupt die Gäste schließlich an seinen optimistischen Visionen für die Zukunft Kamp-Lintforts teilhaben und wagte mit ihnen einen Ausblick auf den Neujahrsempfang im Jahr 2025, bei dem das Hauptthema der Neujahrsrede das zehnjährige Bestehen der „Niederrheinbahn“ von Duisburg über Moers nach Kamp-Lintfort ist. Im zweiten Teil seiner Ansprache erläuterte der Bürgermeister, wie sich die zukünftige Einwohnerzahl von Kamp-Lintfort entwickle. Erfreulich sei, dass wieder mehr Menschen nach Kamp-Lintfort zögen. Weniger zögen weg. Wenn dennoch die Einwohnerzahl wie fast überall zurückgehe – tendenziell auf ca. 37.000 Einwohner – dann liege das an der bundeweit niedrigen Geburtenrate. Kamp-Lintfort tue alles in seinen Kräften stehende, um flächendeckend Betreuungsangebote in Kitas und Schulen anzubieten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei nämlich eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass wieder mehr Kinder geboren würden.

Für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorgte in diesem Jahr die weit über die Grenzen des Niederrheins hinaus bekannte Chansonniere Rachel Montiel, begleitet von Horst Winster an der Gitarre.

Quelle: Stadt Kamp-Lintfort

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