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Kommern: „Familientreffen“ der Triker

Pressemeldung vom 11. Juli 2011, 08:35 Uhr

Großes Triker-Treffen im Kommerner Mühlenpark – „Cruisen“ mit lautem Geknattere – Elfte Tombola für einen guten Zweck
Mechernich-Kommern – Als „große Familie“ präsentierte sich am vergangenen Wochenende eine knapp 200-köpfige Trikerschar aus ganz Europa, die auf ihrer Eifeltour im Kommerner Mühlenpark campierte. Sie waren der Einladung der Mechernicher „Eifel-Triker“ und der befreundeten „Country-Triker“ aus Hürth zum Gemeinschaftstreffen gefolgt.
Organisiert hatte die Zusammenkunft Anita Probson, Vorsitzende des Mechernicher Clubs, gemeinsam mit Peter Dreschmann, ihrem Hürther Vorstandskollegen. Dazu gehörte nicht nur die Party am Samstagabend, sondern auch die Ausrichtung der Tombola, deren Erlös unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zum elften Mal in Folge wieder einem wohltätigen Zweck gespendet werden soll. Zu den Empfängern in den Vorjahren zählten unter anderem ein Mechernicher Kindergarten, die Jugendfeuerwehr Kommern und das „Haus Lebenshilfe“ in Erftstadt.
„An der Spitze des großen Korso aus rund 100 Trikes, die sich am Samstag zum zweistündigen Nachmittagsauflug durch die Eifel formierten, hatte sich ein strahlender Nick Reinelt aufgestellt, der seit zwei Monaten stolzer Besitzer eines batteriebetriebenen Trikes ist“, berichtete die Kommerner Journalistin Claudia Hoffmann im „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die Ausfahrt auf den motorradähnlichen Fahrzeugen mit drei Rädern. Mitfahren durfte der Dreijährige, der auf dem besten Weg ist, in die Fußstapfen seiner Trike-begeisterten Großeltern zu treten, jedoch nicht. Mit fast achtzig Jahren war Triker Fritz Michels aus Hürth hingegen der älteste Triker.
Auch, wenn es gewaltig knatterte: Triker lieben es eher gemächlich. „Wir fahren so 40, 50, 60 Stundenkilometer“, erzählte die Mechernicher Club-Präsidentin Probson dem Journalisten der „Kölnischen Rundschau“, Johannes Mager. „Cruisen“ nennen die Triker, von denen nicht wenige bereits gesetzteren Alters waren, demnach auch ihren Fahrstil. Triker wüssten durchaus eine gewisse Bequemlichkeit zu schätzen, etwa, dass man beim Halten kein Bein auf den Boden stellen müsse. Außerdem stellte Anita Probson fest, dass im Vergleich zu den Treffen in der Vergangenheit die Camper mehr und mehr dem komfortableren Wohnwagen den Vorzug geben würden.

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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