Energiewechsel

Krefeld: Alpakas im Krefelder Zoo waren „beim Friseur“

Pressemeldung vom 22. Juni 2011, 15:06 Uhr

Wegen des stetig wachsenden Fells müssen die Alpakas im Krefelder Zoo alle zwei
Jahre „zum Friseur“. Üppiger Haarwuchs gehört zur Grundausstattung eines aus
den südamerikanischen Anden stammenden Alpakas und wärmt in kalten
Hochgebirgsnächten vorzüglich. Beim Menschen ist die weiche Wolle der zu den
Kamelen gehörenden Tierart daher heiß begehrt. Mit einem großen Tisch und
groben Rasierwerkzeug war die Vorbereitung für die Schur schnell getroffen. Ganz
freiwillig ging der Gang zum Haare schneiden dann aber nicht von Statten.

Sanft drückten vier kräftige Helfer jedes Tier auf die Unterlage und Zug um Zug fiel
das Fell in dichten Büscheln zur Erde. Da Frauen bekanntermaßen den Gang zum
Friseur als Erholung empfinden, gaben sich die drei Alpaka-Stuten relativ gelassen
dem Prozedere hin. Ganz anders hingegen Hengst „Simon“. Er mochte nicht auf
seine Haarpracht verzichten und gebärdete sich wild. Doch auch er musste
schließlich seine Haare lassen und sah am Ende rank und schlank aus wie seine
Frauen. In diesem Jahr gab der Zoo die Alpakawolle an den Krefelder Blindenverein
ab.

Quelle: Stadt Krefeld

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