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Krefeld: „Alte Post“ – Stadtverwaltung empfiehlt Verkauf an Verein Kunst und Krefeld

Pressemeldung vom 10. Januar 2013, 13:37 Uhr

Oberbürgermeister sieht durch Ausstellungsräume auch Aufwertung des
Quartiers
Ein neues Zuhause im Gebäude „Alte Post“ an der Dreikönigenstraße 163 soll der Verein Kunst und Krefeld finden. Das 1904 errichtete denkmalgeschützte Buschhüter-Haus ist seit 1978 im Teileigentum der Stadt Krefeld. Der Verwaltungsvorstand um Oberbürgermeister Gregor Kathstede hat entschieden, dem Liegenschaftsausschuss den Verkauf an den gemeinnützigen Verein zu empfehlen, der seine Ausstellungsräume heute im Gebäude der Alten Schlichterei an der Girmesgath 5 hat. „Der Verein kann an diesem Standort nach dem langen Leerstand sicher zur Belebung des räumlichen Umfeldes beitragen, sich dort als Teil des städtischen Kulturlebens optimal weiter entwickeln und einen Beitrag zur Stärkung des Quartiers leisten“, macht Oberbürgermeister Kathstede deutlich.

Das Erdgeschoss mit der ehemaligen Schalterhalle sowie Neben- und Kellerräumen umfasst rund 200 Quadratmeter, die Flächen wurden bis 2002 von der Hochschule Niederrhein überwiegend zu Ausstellungszwecken genutzt. Bis auf wenige kurze Zwischennutzungen steht das Eigentum seit rund zehn Jahren leer.

Der im September 2004 gegründete gemeinnützige Verein „Kunst und Krefeld e.V.“ steht bildenden Künstlern, ihren Erben, Sammlern und Freunden offen, soweit sie dem Raum Krefeld verbunden sind. Ziele des Vereins sind unter anderem die Erfassung und Dokumentation der Werkgeschichten und Lebensläufe aller im Raum Krefeld professionell tätigen Künstler, die Erarbeitung von Werkpräsentationen, der kontinuierliche Aufbau einer repräsentativen Sammlung von Werken, die Annahme gemeinnütziger Stiftungen von Künstlern oder ihren Erben sowie der allmähliche Aufbau einer Kunst-Bibliothek.

Quelle: Stadt Krefeld

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