Energiewechsel

Krefeld: Bildung von Immobilien- und Standortgemeinschaften auf Erfolgskurs

Pressemeldung vom 1. Juni 2011, 15:16 Uhr

Interessengemeinschaften auf Rhein- und Marktstraße

Die neue Strategie des Stadtmarketings, mehr auf Kooperation und Vernetzung zu
setzen, verzeichnet erste Erfolge. Hierzu hat die beim Fachbereich Marketing und
Stadtentwicklung tätige City-Managerin, Dr. Christiane Gabbert, Gespräche mit
Anliegern der Rhein- und Marktstraße initiiert. Auch der Ladenflächenmanager der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Holger Leroy, und Stadtumbaukoordinator
Eckhard Lüdecke waren daran beteiligt. „Ziel unserer gemeinsamen Initiative ist
die Gründung von Immobilien- und Standortgemeinschaften. Wir freuen uns, dass
der Auftakt gelungen ist und das Interesse groß ist“, stellt Ulrich Cloos,
Fachbereichsleiter Marketing und Stadtentwicklung, fest. „Wir wollten mit den
Anliegern in ein offenes Gespräch treten, um ihre Wünsche und Kritikpunkte zu
erfahren. Das ist erfolgreich gelungen“, so Gabbert.

Nun gehe es darum, Ideen und Maßnahmen zur Profilierung der Innenstadt
gemeinsam zu erarbeiten. Dazu haben sich eine Interessengemeinschaft
Rheinstraße und eine Interessengemeinschaft „Obere Marktstraße“ (Bereich
zwischen Ostwall und Königstraße) mit jeweils 17 Mitgliedern und einem
Straßensprecher gebildet. Eine erste Vereinbarung ist die Teilnahme an den
Krefelder Samstagen. Weitere Aktionen sind geplant. „Es wird beispielsweise eine
Corporate Identity für die Obere Marktstraße entwickelt, in der die Farbe Grün
dominiert“, erklärt Gabbert. Darüber hinaus schmücken Fahnen die Straße.
Weitere potenzielle Interessengemeinschaften mit Anliegern der Neusser Straße
und der Hochstraße seien denkbar. „Auch hier wollen wir mit den Eigentümern ins
Gespräch kommen. Es gibt in der Innenstadt eine Aufbruchstimmung. Die wollen
wir unterstützen“, skizziert Cloos das weitere Vorgehen.

Im nächsten Schritt könnten aus den Interessengemeinschaften Immobilien- und
Standortgemeinschaften gegründet werden. Darüber erhielten die Akteure die

Möglichkeit, Fördermittel zu beantragen. Geplant sei beispielsweise die Gründung
einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) auf der Angerhausenstraße als
strategische Partnerschaft zwischen Gewerbetreibenden, Immobilienbesitzern und
der Stadt. „Ein Ziel bei der Bildung einer ISG ist die Aufwertung des jeweiligen
Quartiers in der Innenstadt“, so Cloos. „Das gilt sowohl in funktionaler, als auch in
gestalterischer Hinsicht.“ Ebenso solle sich die Kundenfrequenz erhöhen, indem
die Stammkundschaft gehalten und die Laufkundschaft akquiriert werde.

Quelle: Stadt Krefeld

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