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Krefeld: Neuer Rekord mit 40 000 Besuchern beim Blaulichttag in Krefeld

Pressemeldung vom 14. Juli 2011, 14:39 Uhr

Größte Veranstaltung von Hilfs- und Rettungsdiensten am Niederrhein

Der Blaulichttag in Krefeld endete mit einem neuen Besucherrekord: Zu der dritten
Veranstaltung kamen am Samstag rund 40 000 Menschen auf den Sprödentalplatz.
Das sind gut 10 000 Besucher mehr als bei der vorangegangenen Veranstaltung
vor zwei Jahren. Auf dem Aktionsgelände präsentierten circa 1000 Aktive aus
verschiedenen „Blaulichtberufen“ ihr Können am vergangenen Sonntag dem
Publikum. Ein besonderer Anziehungspunkt waren die realitätsnahen
Einsatzdemonstrationen. Der Blaulichttag in der Samt- und Seidenstadt wurde von
Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Ministerialdirigenten Wolfgang Düren aus
dem NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales und dem Krefelder
Polizeipräsidenten Rainer Furth eröffnet.

Der Blaulichttag in Krefeld ist die größte Veranstaltung dieser Art am Niederrhein.
Dabei sollen die Besucher einen Einblick in die Arbeit und den Alltag von Hilfs- und
Rettungsdiensten erhalten. Die „Einsatzkräfte“, unter anderem auch aus Belgien
und den Niederlanden, ließen sich gerne über die Schulter schauen. Über 40
Organisationen haben dabei großen und kleinen Besuchern unter anderem die
Funktion ihrer Fahrzeuge erklärt und Probeeinsätze vorgeführt. Diverse
Mitmachmöglichkeiten sorgten für die Unterhaltung aller Besucher. Zudem
informierten Polizei, Feuerwehr, Hilfs- und Rettungsdienste sowie die Bundeswehr
über ihre Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Insbesondere junge Menschen
konnten sich vor Ort umfassend beraten lassen, um sich über die
Vorraussetzungen und Berufe oder ein ehrenamtliches Engagement bei einer der
Hilfsorganisationen zu informieren.

Die Feuerwehrleute der Betriebsfeuerwehr des Evonik-Standortes Krefeld zeigten
ihr großes Löschfahrzeug, in dem unter anderem neun Feuerwehrleute und 4000
Liter Wasser Platz finden. Auf der Aktionsfläche wurden unter anderem „Gefahren

im Haushalt“ präsentiert. Dabei demonstrierten Einsatzkräfte, wie gefährlich der
Versuch sein kann, brennendes Fett mit Wasser zu löschen und welche Gefahren
Spraydosen bei Feuer und starker Hitze darstellen. Wer einmal das Gefühl der
Enge einer Gefängniszelle kennenlernen wollte, konnte sich probeweise in Haft
nehmen lassen. Die Justizvollzugsanstalt Willich hatte dazu eine Musterzelle
aufgebaut.

Unter dem Motto „Wenn der tote Winkel zum tötenden Winkel wird“ zeigten
Verkehrssicherheitsberater eindrucksvoll die gefährliche Tücke im Straßenverkehr.
Sie wiesen auf die Gefahr hin und gaben Tipps zur Vermeidung der
Gefahrenpunkte. Besonders bei großen Fahrzeugen wie Lkw ist ein „Rundumblick“
nicht möglich. Fußgänger oder Radfahrer verschwinden schnell im toten Winkel.
Am Stand der Polizei hatten Besucher die Möglichkeit, sich in einen Lkw zu setzen
und herauszufinden, wie sich die Sicht aus einem solchen Fahrzeug auf den
übrigen Verkehr darstellt. Auf der Aktionsfläche gab es zudem eine interaktive
Vorführung des toten Winkels mit einem großen Lkw, in deren Verlauf auch ein
Fahrrad „unter die Räder kam“.

Quelle: Stadt Krefeld

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