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Krefeld: Studienzentrum Krefeld bietet Schüler-Uni an

Pressemeldung vom 9. Juni 2011, 12:29 Uhr

17-jährige Schülerin aus Kempen schreibt ihre Bachelor-Arbeit

Die Stadt Krefeld und das Studienzentrum Krefeld der Fern-Universität Hagen
bieten mit der Schüler-Universität jungen Menschen die Chance, herausragende
Leistungen des Studiums schon während ihrer Schulzeit zu erzielen. Bei dem
Fernstudium können Schüler ohne lange Wege und Unterrichtsausfall studieren,
da dort keine Präsenzzeit erforderlich ist. Die 17-jährige Apolonia Gottwald
begann ihr Studium bereits im Alter von elf Jahren. Zurzeit schreibt sie an ihrer
Bachelor-Arbeit.

„Ich wollte schon immer Mathematik studieren“, sagt Apolonia Gottwald. Bereits
im Winter 2005 hat sie ihr Studium der Mathematik begonnen. Die begabte 17-
Jährige hat am Kempener Thomaeum drei Schulklassen übersprungen und dort ihr
Abitur „gebaut“. Derzeit schreibt sie an ihrer Bachelor-Arbeit. Erreicht habe sie
diese Leistungen jedoch nur durch Unterstützung ihrer Mutter, betont sie. „Meine
Mutter hat mich immer das machen lassen, was mich interessiert. Mir wurde nie
gesagt, dass ich zu jung für etwas sei“, berichtet die 17-Jährige, die schon vor
ihrer Einschulung Lesen, Schreiben und Rechnen konnte.

Die Schüler-Uni ist aber nicht nur für leistungsstarke Schüler da. „Wir wollen zwar
Begabte fördern, aber wir sind auch offen für junge Menschen, die einfach mal in
das Projekt reinschnuppern möchten“, sagt Jutta Roßbach, Leiterin des
Studienzentrums der Fernuniversität. Das Projekt zur Begabtenförderung gibt es
schon seit über 13 Jahren in Krefeld. „Viele unserer Schüler-Studenten erreichten
ihren Jungstudierendenstatus. Die meisten Schüler schaffen jedoch zwei bis vier
Semester parallel zu ihrer Schulzeit zu absolvieren, wodurch das anschließende
Studium verkürzt wird“, so Roßbach. Insgesamt nehmen in diesem Semester zwölf
Schülerstudierende teil. Sie kommen aus sechs Krefelder Gymnasien und aus
benachbarten Orten. Neben Mathematik ist auch das Fach Informatik bei den

Jungstudierenden beliebt, aber auch Fächer wie Psychologie, Geschichte und
Politik sind gefragt.

Das Projekt wird von der Bürgerstiftung Krefeld finanziell unterstützt. Mit dieser
Hilfe erhalten die Schüler fachliche Betreuung und Klausurvorbereitung. Dabei
steht entsprechend den Neigungen und Fähigkeiten ein individuell ausgerichteter
Unterrichtsplan zur Verfügung. Die Schüler treffen sich als ganze Gruppe
mindestens zwei Mal pro Semester zum Austausch untereinander. Außerdem
erhalten die jungen Studierenden im Studienzentrum Beratung und Betreuung zur
Orientierung im Fernstudium. „Wir wollen sowohl in der Spitze fördern, als auch
Schüler, die nicht so gut sind“, berichtet der Vorstandsvorsitzende der
Bürgerstiftung, Markus Prehn, über das Projekt. Damit dies möglich sei, brauche
die Bürgerstiftung aber Paten und Spender, appellierte der Vorstandsvorsitzende.
Wer die Bürgerstiftung unterstützen möchte, bekommt weitere Informationen
unter der Telefonnummer 02151 3600060 sowie per E-Mail an
info@buergerstiftung-krefeld.net.

Schüler, die Lust haben während ihrer Schulzeit schon zu studieren, können sich
an Jutta Roßbach vom Studienzentrum Niederrhein unter der Telefonnummer
02151 777860 oder per E-Mail an Studienzentrum.Krefeld@FernUni-Hagen.de
wenden. Viele wichtige Informationen über das Studium, zu Studienangeboten,
zum Studienablauf und zu den Kosten gibt das Studienzentrum Niederrhein beim
Infotag am Mittwoch, 8. Juni, von 16 bis 18 Uhr im Studienzentrum Krefeld,
Petersstraße 120.

Quelle: Stadt Krefeld

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