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Krefeld: Wohnungsmarktbericht untermauert Krefelds Attraktivität

Pressemeldung vom 22. Juni 2011, 09:47 Uhr

Bundesweit hoher Anteil von Einfamilienhäusern

Der Wohnungsmarkt in Krefeld profitiert von den Einwohnerzuwächsen in der
Landeshauptstadt. Vermehrt interessieren sich Bürger aus Düsseldorf und vom
übrigen Niederrhein für die Samt- und Seidenstadt als alternative Wohnstätte.
Diese Entwicklung bestätigt der neueste Wohnungsmarktbericht der Stadt Krefeld.
Der Bericht soll der Wirtschaft und Bürgern eine transparente Sicht über den
aktuellen Wohnungsmarkt ermöglichen.

„Der Krefelder Markt konkurriert stark mit dem Umland“, berichtet Hans-Walter
Hülser, Abteilungsleiter Regionales und Stadtentwicklung der Stadt Krefeld. Im
Jahr 2009 sind vom Niederrhein fast 4000 Personen nach Krefeld zugezogen,
davon knapp ein Drittel aus den Großstädten Düsseldorf, Duisburg und
Mönchengladbach. Vom Niederrhein in die Samt- und Seidenstadt kommen 44
Prozent aller Zugezogenen. „Krefeld als Wohnstandort hat eine große Chance“,
bewertet Ulrich Cloos, Fachbereichs Marketing und Stadtentwicklung, die seit
einigen Jahren zu beobachtende Entwicklung. Mit Werbekampagnen wie „Komm‘
doch mal rüber“ in der Landeshauptstadt werde außerdem für Krefeld als
Wohnstätte in der unmittelbaren Nähe Düsseldorf gezielt geworben.

Die Attraktivität Krefelds drücke sich zudem in dem hohen Anteil von
Einfamilienhäusern aus. Mehr als 55 Prozent der Wohngebäude sind
Einfamilienhäuser. Damit liegt Krefeld bundesweit auf Platz zehn (München Platz
18, Düsseldorf Platz 33). Gerade dieser Markt werde in den kommenden Jahren in
Bewegung kommen. „Bei rund einem Drittel der Einfamilienhäuser sind die
Eigentümer über 65 Jahre alt. Deren Häuser werden in den nächsten 20 Jahren auf
den Markt kommen“, berichtet Hülser. Der Wohnungsmarktbericht befasst sich in
seinem Schwerpunktthema auf sechs Seiten mit Ein- und Zweifamilienhäusern in
Krefeld. Dabei werden die Bestandsentwicklung, Altersstruktur, Lage,

Städtevergleich, Nachfrage- und Angebotsentwicklung und die Preise differenziert
dargestellt.

In dem Wohnungsmarktbericht 2010 bewerten ferner Experten den Krefelder
Wohnungsmarkt als „entspannt“. Aus der Sicht der Nachfrager liegt das
Gesamtangebot in den meisten Wohnungsmarktsegmenten zurzeit über der
Nachfrage. In ein bis zwei Jahren soll das Angebot aber ausgeglichen sein. Die
Nachfrage nach Singlewohnungen, nach barrierefreiem Wohnen für die
Altersgruppe 55plus und das Servicewohnen für Senioren soll weiter steigen.

Der Wohnungsmarktbericht 2010 der Stadt Krefeld ist nur als CD erhältlich. Diese
kostet zehn Euro und kann unter der Telefonnummer 02151 861351, Fax 02151
1325 oder per E-Mail heike.schlangen@krefeld.de bestellt werden.

Quelle: Stadt Krefeld

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