Energiewechsel

Lemgo: Hochwasserschutzmaßnahmen Bega laufen

Pressemeldung vom 21. Januar 2013, 13:31 Uhr

Bürgermeister informiert sich vor Ort über aktuelle Baumaßnahmen

Die Bega ist ein Fluss, der für die Alte Hansestadt Lemgo eine hohe Bedeutung hat. Er prägt das südliche Stadtbild und dient in vielen Bereichen als Ort der Naherholung. Aber die Bega birgt auch große Gefahren für die Stadt, denn ihr Bett liegt sehr nahe am Stadtkern sowie dem Industriegebiet Grevenmarsch und das mögliche Überflutungs- und damit Schadenspotential ist hoch. Deshalb hat sich der Rat einvernehmlich zur Umsetzung einer umfangreichen Hochwasserschutzplanung entschlossen. Im Rahmen dieser Planung für die Bega wurde nunmehr ein weiterer Abschnitt in Angriff genommen. Aktuell läuft die Aufweitung des Begaprofils im Bereich des IsringhausenRinges bzw. der dortigen Brücke über die Bega.

Bürgermeister Dr. Reiner Austermann informierte sich in den letzten Tagen vor Ort gemeinsam mit dem zuständigen Teamleiter der SEL Immo Henneberg über die derzeitigen Baumaßnahmen und deren Baufortschritt.

Henneberg erläuterte, dass hier das Begaprofil ab dem Bereich der Stauanlage Lindner deutlich aufgeweitet werde, um die Abflussmengen eines hundertjährigen Hochwassers aufnehmen zu können. Gleichzeitig werde in das veränderte Abflussprofil – parallel zur Stauanlage – ein Fischaufstieg integriert. Die Baukosten des Abschnittes seien mit ca. 550.000 € kalkuliert, bei einer 80%igen Förderung durch das Land.

Weitestgehend abgeschlossen seien zwischenzeitlich die Baumfällungen am folgenden Bauabschnitt zwischen Brücke IsringhausenRing und Steinweg. Um den erforderlichen Hochwasserschutz zu gewährleisten sind auch dort Profilaufweitungen umzusetzen. Für die hier begradigte Bega stelle dies eine deutliche ökologische Aufwertung dar, so Henneberg, auch wenn zunächst die Entfernung der Gehölze einen Eingriff in den Naturhaushalt bedeute.

Bürgermeister Dr. Austermann zeigte sich erfreut über den zügigen Baufortschritt und stellte fest, dass „nach Fertigstellung der Gewässeraufweitung und der Änderung der Situation um die Stauanlage Lindner das Gewerbegebiet Grevenmarsch bei Hochwasser ganz wesentlich entlastet ist“.

Quelle: Alte Hansestadt Lemgo

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