Energiewechsel

Leverkusen: European Energy Award®

Pressemeldung vom 25. Juli 2011, 09:14 Uhr

Der Prozess beginnt mit der Bildung des Energieteams

Im Oktober 2009 hat sich die Stadt Leverkusen für den European Energy Award® beworben, im Oktober 2010 den Förderbescheid bekommen. Jetzt beginnt der eea®-Prozess mit der Bildung eines 19-köpfigen Energieteams, das dafür verantwortlich ist, die Energieeffizienz in städtischen Einrichtungen so zu erhöhen, dass Leverkusen am Ende mit dem European Energy Award® ausgezeichnet werden kann. Dazu steht dem Team ein zertifizierter Energieberater zur Seite, außerdem Werkzeuge wie der Audit-Tool, ein Maßnahmenkatalog, der die strukturierte Erfassung und Bewertung der durchgeführten Projekte ermöglicht.

So beginnt der Prozess mit einer „Ist-Analyse“. Sie bildet die Grundlage zur Identifizierung der Projekte, die den höchsten Nutzen aufweisen und in das energiepolitische Arbeitsprogramm aufgenommen werden.

Denn das ist der zweite Schritt. Aus der Ist-Analyse werden die energiepolitischen Ziele der Kommune formuliert, die in einen verbindlichen Projekt- und Maßnahmenkatalog mit entsprechender Prioritätensetzung für das jeweils kommende Jahr münden. Eine jährliche Erfolgskontrolle und Anpassung der durchgeführten Maßnahmen ist Teil des Verfahrens, das zunächst für vier Jahre finanziert ist. Danach muss ein Folgeantrag auf Förderung gestellt werden.

Ist die erforderliche Punktzahl auf der Effizienz-Skala erreicht, kann die Zertifizierung beantragt werden. Mit 50 Prozent der Punkte (maximale Punktzahl: 500) erhält die Kommune den European Energy Award, mit 75 Prozent den European Energy Award GOLD. Die externe Bewertung findet alle drei Jahre statt.

European Energy Award®: Entscheidungshilfe für Investitionen
Der Prozess der Zertifizierung und die Auszeichnung liefern aussagekräftige Kennzahlen und damit Entscheidungshilfe für Investitionen und Prioritäten auf dem Wege zur Energieeffizienz und Klimaschutz. Die Methode bietet eine fundierte Dokumentation der Tätigkeiten und gewährleistet die objektive und vergleichbare Betrachtung der erfolgreichen Projekte. Sie ist damit Basis eines interkommunalen Leistungsvergleichs und sichert europäische Standards.

Leverkusen wird mit ca. 90 Prozent der Kosten für den jährlichen Programmbeitrag und die Kosten der Berater (insgesamt ca. 33.800 Euro) vom Land gefördert. Die 10 Prozent Eigenanteil werden durch Sponsorring der EVL aufgebracht.

Quelle: Stadt Leverkusen – Pressestelle

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