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Lindlar: Maßnahmen im Rahmen stetig steigender Flüchtlingszahlen in Nordrhein-Westfalen

Pressemeldung vom 2. Juli 2015, 13:26 Uhr

Flüchtlingsunterbringung in der Jugendherberge Lindlar ab Oktober 2015 durch das Land Bis zu 160 Plätze im Rahmen einer Notunterbringung

Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die Bezirksregierung Arnsberg, hat die Gemeinde Lindlar darüber informiert, dass es die Jugendherberge Lindlar ab Oktober 2015 mit 160 Plätzen zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen nutzen wird.

In der Mitteilung an die Gemeinde Lindlar heißt es: „Die Aufnahme von asylsuchenden Personen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der sowohl das Land Nordrhein- Westfalen als auch die Kommunen gemeinschaftlich berufen sind. Aufgrund stetig steigender Flüchtlingszahlen aus den Krisengebieten dieser Welt ist das Land Nordrhein-Westfalen damit befasst, für die Monate mit den zu erwartenden höchsten Flüchtlingsströmen (Oktober-Januar) zusätzliche Notunterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Kapazitäten der fest geplanten Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes werden voraussichtlich nicht ausreichen, um die für die zweite Jahreshälfte des Jahres 2015 zu erwartenden enormen Flüchtlingsströme unterbringen zu können. Das Land Nordrhein-Westfalen (…) hat nunmehr Rahmenverträge mit den DJH Landesverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland geschlossen. Die DJH Landesverbände stellen dem Land Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum vom 1.10.10215 bis 31.1.2016 insgesamt 1.826 Plätze zur Unterbringung von Asylbegehrenden in 13 Jugendherbergen zur Verfügung.“

Die Jugendherberge Lindlar gehört zu sechs Jugendherbergen, die vom Land als so genannte Festbelegung ab dem 1. Oktober in Anspruch genommen werden. Laut Aussage der Bezirksregierung gegenüber dem Bürgermeister soll die Belegung vorübergehend erfolgen; ob es bei den vier Monaten bleibt, hängt jedoch von der Bedarfsentwicklung ab – konkret von der Zahl der Flüchtlinge, die unser Bundesland erreichen. Die Bezirksregierung hat weiterhin mitgeteilt, dass sie beabsichtige, Sicherheit und Ordnung in eigener Zuständigkeit zu regeln. Auch mit Blick auf Personal und Kosten werde die Maßnahme vom Land Nordrhein-Westfalen betreut.

Quelle: Gemeinde Lindlar

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