Energiewechsel

Lüdinghausen: Dialogprozess erfolgreich gestartet

Pressemeldung vom 22. Juli 2011, 10:47 Uhr

Ziel: Zukunftssichere Gesundheitsversorgung in Lüdinghausen

Der Start in einen offenen Dialog zur Entwicklung eines gesundheitlichen Versorgungskonzeptes für den Raum Lüdinghausen ist geglückt. Dieses Fazit konnten die Teilnehmer einer Veranstaltung zur Zukunft der ärztlichen Versorgung in Lüdinghausen am vergangenen Mittwoch (13. Juli) mit nach Hause nehmen. Auf Initiative der Stadt Lüdinghausen fanden sich niedergelassene Ärzte, Mediziner des St. Marien-Hospitals, Apotheker und weitere Vertreter der am Gesundheitswesen Beteiligten in der Burg Lüdinghausen zusammen, um sich zu informieren, auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Nachdem in zwei vorangegangenen Infoveranstaltungen bereits für das Thema sensibilisiert und der Status quo der ärztlichen Versorgung dargestellt wurde, stand dabei die Entwicklung eines künftigen Versorgungskonzeptes vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und sich ändernder gesetzlicher Rahmenbedingungen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Moderiert wurde die Diskussion von Christine Becker (Agentur für Kommunikations- und Projektberatung, Kassel) und Hans-Joachim A. Schade (Broglie, Schade & Partner, Wiesbaden), die beide über langjährige Erfahrungen bei der Initiierung von Dialogprozessen im Gesundheitswesen verfügen. Schade stellte heraus, dass sich die Stadt Lüdinghausen frühzeitig eines der zentralen Zukunftsthemen annehme und damit im Land NRW als Modellkommune bei der Entwicklung neuer Konzepte der gesundheitlichen Versorgung dienen könne. Dass eine gute kommunale Gesundheitsversorgung auch aus Sicht von Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing ein ganz entscheidender Standortfaktor sei, betonte Christine Becker.

Die Teilnehmer der Veranstaltung nutzten den Abend auch um ihre Ziele, Wünsche und Erwartungen in dem anstehenden Prozess darzulegen. Dabei ergab sich aufgrund des breiten Teilnehmerkreises erwartungsgemäß ein vielschichtiges Bild, in dessen Mittelpunkt aber immer die Sorge um die bestmögliche Versorgung der Patienten stand. Um diese auch in Zukunft zu gewährleisten soll der gestartete Dialog in Foren und Arbeitkreisen weiter intensiviert werden und dabei auch die mit ins Boot geholt werden, die sich bisher nicht von diesem Thema angesprochen fühlten.

Einig waren sich alle Veranstaltungsteilnehmer, dass aber auch die Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung neuer Versorgungsmodelle in einem offenen Diskussionsprozess beteiligt werden müssen. Nur so könne ein von allen Seiten akzeptiertes Modell entstehen.
Bürgermeister Richard Borgmann und Beigeordnete Christine Karasch zeigten sich abschließend erfreut über den Willen aller Beteiligten zu einem gemeinsamen Handeln und wollen die nächsten Monate für weitere Veranstaltungen, aber auch Einzelgespräche mit Beteiligten nutzen.

Quelle: Stadt Lüdinghausen / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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