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Lünen: Änderung der allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung NRW

Pressemeldung vom 27. Juli 2016, 13:54 Uhr

Zum 16. Juli 2016 hat sich die allgemeine Verwaltungsgebührenordnung Nordrhein-Westfalen geändert. Daraus folgt, dass die Gebühren für Melderegisterauskünfte ab dem 1. August 2016 erhöht werden.

Für eine einfache Melderegisterauskunft, die Vor- und Zunamen, akademischen Grad, derzeitige Anschrift und Auskunft darüber enthalten kann, ob die Person verstorben ist, werden nun 11,00 Euro (zuvor 7,00 Euro) erhoben. Die erweiterte Auskunft, die genauere Details zur Person enthalten kann, kostet bei glaubhaftem berechtigtem Interesse 15,00 Euro (zuvor 10,00 Euro).

Zudem gibt es noch die Archivauskünfte. Diese beinhalten Informationen über Personen, die vor mehr als fünf Jahren von Lünen verzogen sind. Die Gebühren dafür belaufen sich auf 30,00 Euro und sind unverändert geblieben. Ein Ersuch auf Auskunft ist im Bürgerbüro zu stellen. Die Anforderung einer Auskunft ist per Email, Post oder Fax an das Bürgerbüro der Stadt zu stellen und der fällige Betrag direkt zu überweisen. Der Anfrage ist eine Kopie der Überweisung hinzuzufügen. Alternativ werden auch Blanko-Verrechnungsschecks (ggf. mit Höchstbetrag-Eindruck) akzeptiert. Außerdem kann ein Antrag auf Auskunft auch persönlich im Bürgerbüro gestellt werden und ist dann vor Ort bar zu zahlen. Die Auskunft wird dann postalisch zugestellt. Eine nachträgliche Gebührenforderung oder Auskunftserteilung per Nachnahme bzw. auf Rechnung ist nicht möglich. Die Gebühr ist auch dann zu entrichten, wenn die gesuchte Person nicht gemeldet ist, nicht ermittelt werden kann oder die erteilte Auskunft bereits bekannt war. Zur Beschleunigung des Verfahrens sollte der Anfrage ein adressierter Rückumschlag beigefügt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt Lünen www.luenen.de.

Quelle: Stadt Lünen, Pressestelle

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