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Lünen: Nach Aussetzen der Wehrpflicht – Bürgerbüro übermittelt Daten an Bundesamt für Wehrverwaltung

Pressemeldung vom 12. Juli 2011, 16:58 Uhr

Betroffene können Widerspruch einlegen

Lünen. Im April dieses Jahres hat der deutsche Bundestag beschlossen, die
Wehrpflicht ab 1. Juli 2011 auszusetzen. Seit Beginn dieses Monats sind damit
volljährige Jugendliche nicht mehr verpflichtet, Wehr- oder Zivildienst zu
leisten. Im Zuge dieser Neuregelung haben die Meldebehörden künftig Name und
aktuelle Anschrift von Jugendlichen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im
folgenden Jahr volljährig werden, an das Bundesamt für Wehrverwaltung
mitzuteilen. Das Bundesamt versendet auf Basis dieser Daten dann
Informationsmaterial u. a. zum freiwilligen Wehrdienst an die betreffenden
Jugendlichen.

Das Bürgerbüro Lünen weist darauf hin, dass die betroffenen Jugendlichen
gegen die Übermittlung ihrer Daten Widerspruch einlegen können. Dieser muss
schriftlich erfolgen und ist an folgende Adresse zu richten, entweder
postalisch oder durch Einwurf in den Hausbriefkasten:

Stadt Lünen
III/1-1.1 Bürgerbüro – Wahlen
Stichwort „Widerspruch 18/7 MRRG“
44530 Lünen

Die Frist für den Widerspruch läuft am 31. Oktober 2011 ab.
Widerspruchserklärungen, die bis zu diesem Zeitpunkt vorgelegen haben und
verarbeitet werden konnten, finden für diese Datenübermittlung noch
Berücksichtigung. Spätere Widersprüche werden erst für die Datenübermittlung
im März 2012 berücksichtigt. Ab dem kommenden Jahr wird die Meldung der Daten
dann jeweils im März des laufenden Jahres erfolgen.

Quelle: Stadt Lünen, Pressestelle

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