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Lünen: Personelle Verstärkung im Integrationsmanagement

Pressemeldung vom 29. Mai 2017, 15:46 Uhr

Die Schaffung kommunaler Netzwerke, die geflüchtete Menschen und langjährige Bewohner zusammenbringen und gleichermaßen ansprechen, ist eine herausfordernde Aufgabe. Damit diese gelingt, ist nicht nur ein nachhaltiges Konzept, sondern vor allem auch eine ganzheitliche Koordination der komplexen Abläufe nötig.

In diesen Fragen erhält die Stadt Lünen nun tatkräftige Unterstützung: Als Bildungskoordinatorin kümmert sich Dr. Eva-Maria Lauckner seit dem 1. April 2017 um die gesamte Förderkette des Lüner Bildungs- und Präventionskonzeptes.

Bei ihr laufen damit zukünftig alle Fäden rund um das Integrationsmanagement der Stadt Lünen zusammen.

Ziel der neu geschaffenen Organisationsstrukturen ist eine optimale Verzahnung neuer und bestehender Bildungsangebote. Anstatt ausschließlich gesonderte Strukturen für Neuzugewanderte zu schaffen, sollen diese auch in bestehende Strukturen und damit in die Stadtteile integriert werden. Dr. Lauckner setzt hierbei auf die Vernetzung der verschiedenen Akteure und Träger vor Ort, um gemeinsam die Bedarfe der Neuzugewanderten zu erkennen und die verschiedenen Angebote aufeinander abzustimmen.

Die personelle Verstärkung durch eine Bildungskoordinatorin ist Teil des Programms des Bundesministeriums: „Kommunale Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“, durch das auch die Stadt Lünen gefördert wird.

Seit Februar 2017 ist außerdem Andrea Bock vom Caritasverband Lünen-Selm-Werne e. V. für die „Quartiersarbeit zur Flüchtlingsintegration“ im Stadtteil Lünen-Süd zuständig. Sie übernimmt damit die Aufgabe, als Schnittstelle zum Runden Tisch Lünen-Süd die Akteure und Angebote innerhalb des Quartiers zu koordinieren.

Konkret bedeutet das, sowohl die bestehenden Förder- und Integrationsstrukturen in Lünen-Süd aufeinander abzustimmen als auch Verbindungen zwischen der abseits gelegenen Unterkunft „Auf dem Ringe“ und dem Stadtteil Lünen-Süd zu schaffen.

Diese Koordinationsaufgabe ist dabei Teil der umfassenden Stadtteilentwicklung Lünen-Süd, welche aus dem Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ mit finanzieller Unterstützung des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Lünen gefördert wird. Die Quartiersarbeit für geflüchtete Menschen ist somit ergänzend zum Stadtteilbüro in der Jägerstraße aktiv.

Anlaufstelle ist das Michaelsheim (Pfarrheim der katholischen Pfarrei Heilige Familie) in der Alsenstraße 13. Die Sprechzeiten von Andrea Bock sind Montag 15:00 bis 16:30 Uhr sowie Donnerstag und Freitag 10:00 bis 11:30 Uhr.

Quelle: Stadt Lünen, Pressestelle

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