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Lünen: Projekt der Gleichstellungsbeauftragten – „Luisa ist hier!“

Pressemeldung vom 11. Mai 2017, 14:22 Uhr

Sexuelle Gewalt im öffentlichen Raum – das ist seit der Silvesternacht in Köln auf jeden Fall ein Thema. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis haben es zusammen mit der Frauenberatungsstelle aufgegriffen und ein Projekt daraus gemacht: „Luisa ist hier!“

Die daraus abgeleitete Frage: „Ist Luisa hier?“ soll zum Code werden, der Frauen in Kneipen, Bars und Diskotheken hilft, in bedrängenden Situationen schnell und unkompliziert Hilfe zu bekommen. „Jede Frau kennt Situationen, in denen sie Angst hat, sexuell belästigt zu werden – in welcher Form auch immer“, berichtet die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, Gabriele Schiek.

„Fühlt sich eine Frau belästigt, bedrängt oder bedroht, kann sie das Kneipenpersonal ansprechen und nach »Luisa« fragen. Die Frau muss keine weitere Erklärung abgeben oder erzählen, warum sie Hilfe sucht“, beschreibt Anne Reichert von der Fachstelle zu sexualisierter Gewalt der Frauen- und Mädchenberatungsstelle die Idee. „Das Personal kennt den Code und wird Unterstützung anbieten.“

Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis werben bei Gastronomiebetrieben, in Kneipen, Bars und Diskotheken für die Unterstützung des Projektes. Interessierte Wirte können sich an die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, Tel. 02306 Tel. 104-1350 oder an Anne Reichert wenden: frauenberatungsstelle3@frauenforum-unna.de. Warum es genau geht, findet sich im Internet unter http://luisa-ist-hier.de/.

Quelle: Stadt Lünen, Pressestelle

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