Energiewechsel

Lünen: Stadt gibt Hinweise zum Abbrennen von Osterfeuern – Anmeldefrist endet am 31. März

Pressemeldung vom 27. Februar 2017, 16:44 Uhr

Die Osterfeiertage Mitte April nimmt die Stadt Lünen zum Anlass, bereits jetzt noch einmal auf Regeln, die es beim Abbrennen von Osterfeuern einzuhalten gilt, hinzuweisen.

Das Abbrennen von Osterfeuern ist in der Stadt Lünen seit dem 1. Januar 2010 durch eine Ordnungsbehördliche Verordnung geregelt. Danach ist es örtlichen Glaubensgemeinschaften, Vereinen, Parteien und Siedlungsgemeinschaften im Rahmen einer öffentlich zugänglichen Veranstaltung erlaubt, ein Osterfeuer durchzuführen.

Folgende Regularien sind aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen zu beachten:

Osterfeuer dürfen generell am Samstag vor Ostern, am Ostersonntag oder Ostermontag, in der Zeit von 16 bis 24 Uhr abgebrannt werden. Das Abbrennen eines Osterfeuers muss jedoch spätestens bis zwei Wochen vor Ostern schriftlich bei der Ordnungsbehörde angezeigt werden. Die Anzeige muss folgende Angaben enthalten: Name und Anschrift des Veranstalters, Name und Mobilfunkerreichbarkeit einer volljährigen verantwortlichen Aufsichtsperson sowie genaue Angaben zu Ort und Zeitpunkt des Osterfeuers unter Beifügung eines Lageplanes und zur Art und Menge des Brennmaterials. Anmeldeschluss für Osterfeuer ist in diesem Jahr der 31. März.

Der Abbrennplatz des Osterfeuers muss so ausgewählt werden, dass durch den Verbrennungsvorgang keine Gefahren oder erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen wie durch Rauchentwicklung oder durch Funkenflug eintreten. Insbesondere ist hierbei die Windstärke zu berücksichtigen.

Zu Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten oder aufhalten können, zu öffentlichen Verkehrsflächen einschließlich Bahngleisen, Versorgungsleitungen und sonstigen baulichen Anlagen, einzeln stehenden Bäumen, Wallhecken, Windschutzanlagen, Feldgehölzen und Gebüschen ist jeweils ein Mindestabstand von 25 m einzuhalten. Zu Waldflächen und Naturschutzgebieten beträgt der Mindestabstand 100 m.

Soweit Osterfeuer in räumlicher Nähe von Wohngebäuden abgebrannt werden, ist das Volumen des Brennmaterial und die Abstände wie folgt einzuhalten:

5 m³ bei einem Abstand zwischen 25 und 30 m, 10 m³ bei einem Abstand zwischen 30 und 40 m, 20 m³ bei einem Abstand zwischen 40 und 50 m, 40 m³ bei einem Abstand zwischen 50 und 75 m, 60 m³ bei einem Abstand zwischen 75 und 100 m.

Soweit Osterfeuer in der Nähe öffentlicher Verkehrsflächen abgebrannt werden gelten folgende Volumen und Abstände: 40 m³ bei einem Abstand zwischen 25 und 50 m. Im Übrigen darf das aufgeschichtete Brennmaterial eines Osterfeuers ein Volumen von max. 100 m³ nicht überschreiten. Als Brennmaterial dürfen ausschließlich trockene pflanzliche Rückstände wie Hecken- und Baumschnitt, Schlagabraum oder Schnittholz verwendet werden. Als Hilfsmittel zum Anzünden dürfen nur Stroh oder Reisig eingesetzt werden.

Das Feuer ist ständig von zwei Personen, davon eine über 18 Jahre alt, zu beaufsichtigen. Diese Personen dürfen den Abbrennplatz erst verlassen, wenn Feuer und Glut erloschen sind. Ausreichend Löschmittel sollen bereitgehalten werden. Zum Schutz der Kleintiere sollte das Brennmaterial frühestens 14 Tage vorher zusammengetragen werden; am Tag der Veranstaltung ist es vor dem Entzünden umzuschichten.

Für Auskünfte und Rückfragen steht Martin Tamsel, Abteilung Allgemeine Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten, Tel. 02306 104-1728, gerne zur Verfügung.

Quelle: Stadt Lünen, Pressestelle

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