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Lünen: Stadt Lünen sucht ehrenamtliche Schöffen

Pressemeldung vom 17. Januar 2013, 13:20 Uhr

Lünen. Die Stadt Lünen sucht Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt als Schöffe oder Jugendschöffe beim Landgericht Dortmund oder Amtsgericht Lünen. Die Aufgabe von Schöffen ist es, während der Hauptverhandlung das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter auszuüben. Sie entscheiden die Schuld- und Straffrage gemeinschaftlich mit den Berufsrichtern.

Schöffin bzw. Schöffe kann werden, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und zur Zeit der Aufstellung der Vorschlagsliste in Lünen wohnt. Interessenten dürfen nicht jünger als 25 und nicht älter als 70 Jahre sein. Die Amtsperiode dauert 5 Jahre (2014 bis 2018). Das verantwortungsvolle Schöffenamt verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils, und wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes eine gute körperliche Eignung. Als Jugendschöffen sollen außerdem nur erzieherisch befähigte und in der Jugenderziehung erfahrene Personen aufgenommen werden.

Für persönliche oder schriftliche Bewerbung sind folgende Angaben zur Person erforderlich: Name, Geburtsname, Vorname, Geburtsort (evtl. Kreis), Geburtsdatum, Beruf und Anschrift. Die schriftliche Bewerbung kann sowohl formlos oder als auch per Bewerbungsbogen erfolgen, der im Internet unter www.luenen.de bereit steht. Ein Faltblatt des Justizministeriums liegt an der Infologe des Rathauses zur Mitnahme bereit.

Wer Interesse am Schöffenamt hat, kann sich bis zum 22. März 2013 bei der Stadtverwaltung Lünen bewerben. Interessenten für das Amt als Erwachsenenschöffen können sich bei Sabine Rohr, Tel. 02306 104-1232 oder per Mail an sabine.rohr.81@luenen.de, im Rathaus 5. Etage, Zimmer 510 melden. Bewerber für Jugendschöffen wenden sich an Helmut Lenz, Tel. 02306 104-1363 oder per Mail an helmut.lenz.24@luenen.de im Rathaus, Erdgeschoss, Zimmer 28.

Aus allen Bewerbungen wird je eine Liste erstellt, die dem Rat bzw. dem Jugendhilfeausschuss zur Genehmigung vorgelegt wird. Aus diesen Listen wählt ein Gremium des Amtsgerichtes die Schöffinnen und Schöffen aus, die dann durch das Amtsgericht benachrichtigt werden.

Quelle: Stadt Lünen, Pressestelle

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