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Lünen: Stadt warnt vor Betreten von Eisflächen

Pressemeldung vom 18. Januar 2013, 12:31 Uhr

Lünen. Betreten bedeutet Lebensgefahr: Trotz Wintereinbruch und anhaltenden Minustemperaturen sollten die Eisflächen auf den Gewässern in und um Lünen nicht betreten werden. Darauf weist die städtische Abteilung für Ordnungsangelegenheiten hin.

Die sich bildenden Eisflächen an Cappenberger See und Horstmarer See sind deutlich zu dünn. Beide Seen sind aufgrund des bisher eher milden Winters für eine geschlossene Eisdecke noch nicht genug abgekühlt. Auch dort, wo sich Eisflächen gebildet haben, kann das Eis aufgrund von Lufteinschlüssen, Rissen oder Warmwasserzuflüssen bei Belastung brechen.

„Der Cappenberger See braucht mindestens eine Woche strammen Frost mit Temperaturen um die Minus 10 Grad, um überhaupt zuzufrieren“, erklärt Thomas Herkert von der Abteilung Stadtgrün. „Aber auch dann können wir nur davon abraten, die Eisflächen zu betreten, denn oft reicht am Rand schon verrottendes Laub und die daraus entstehende Wärme, um das Eis zu einer tückischen Falle werden zu lassen.“ Der Horstmarer See gilt aufgrund seiner Größe und Wasserbewegung unter Experten als ein Gewässer, das generell nicht zufriert.

Zur Warnung hat die Stadt an beiden Seen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Da die Tragfähigkeit der Eisflächen nicht überprüft wird, gibt die Stadt generell keine Flächen zum Betreten frei.

Quelle: Stadt Lünen, Pressestelle

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