Energiewechsel

Mechernich-Gehn: Überraschungssieg im zweiten Lauf

Pressemeldung vom 7. Juni 2011, 12:24 Uhr

Der Gehner Motorradsportler Reiner Heinrichs und seine Kollegen vom Team „msd-steeldesign“ an der Spitze – Toller Erfolg trotz schlechter Vorzeichen beim zweiten Lauf des Reinoldus Langstrecken-Cups des Dortmunder Motorradclubs auf dem Nürburgring.

Mechernich-Gehn – Unter schlechten Vorzeichen stand für das Team „msd-steeldesign“ um Reiner Heinrichs aus Gehn der zweite Lauf beim Reinoldus Langstrecken-Cup auf dem Nürburgring: In der Woche vor dem Rennen musste Reiner Heinrichs fünf Tage das Krankenhausbett hüten. So stand es völlig in der Schwebe, ob er mit seinen neuen Teamkollegen, dem Kölner Marc Müller und Alexander Brab aus Hürth, überhaupt an den Start gehen können würde.
„Obwohl ich körperlich noch nicht voll da war, ist es nicht schlecht gelaufen“, berichtete er nun. Und das ist nach dem Sieg des Eifelers und seiner Mitfahrer mehr als untertrieben. Wie berichtet, ging das Trio zum ersten Mal in dieser Besetzung ins Rennen, nachdem Heinrichs Partner Udo Wilhelm, mit dem er in den beiden Vorjahren zum Sieg gefahren war, aus familiären Gründen ausfiel.

Im Training wuchtete Reiner Heinrichs seine Suzuki GSX R 1000 mit einer Zeit von 2:11,6 Minuten auf den fünften Platz in der Startaufstellung. Leider konnte Startfahrer Marc Müller aber daraus kein Kapital schlagen und kam als 13. aus der ersten Runde. Im weiteren Verlauf des Rennens wurde Müller sogar auf Rang 17 durchgereicht. Dann fand der Domstädter seinen Rhythmus und arbeitete das Team wieder auf Rang neun nach vorne.
Taktisch war das Team „msd-steeldesign“ aber bestens aufgestellt. „Weil wir länger fuhren als die Konkurrenz, ging es noch weiter für uns nach vorne, und ich konnte erst nicht glauben, dass ich uns im Verlauf meines ersten Stints an die Spitze bringen konnte“, so der Gehner Motorradsportler.

In der verbleibenden Rennzeit gab es für das Trio nur noch einen Konkurrenten auf der Strecke: das Team „Süd-West-West“. Dabei macht Fahrer Rainer Tschauder einen fatalen Fehler: Der Linnicher fuhr seine Aprilia RSV 4 trocken, und es blieb ihm nichts anders übrig, als sein Gefährt in die Box zu schieben. Dadurch war der Weg zum Sieg für Reiner Heinrichs und seine Teamkollegen frei. Beim ersten Lauf der Cup-Serie war das Team „msd-steeldesign“ auf dem zweiten Rang ins Ziel gekommen. Der nächste Lauf auf dem Nürburgring findet am 28. August statt.

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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