Energiewechsel

Mechernich: Gewerbegebiet Monzenbend weit vorne

Pressemeldung vom 21. Juli 2011, 14:02 Uhr

AGIT legt neuen Gewerbeflächen-Monitoringbericht vor -Deutlicher Anstieg der Gewerbeflächennachfrage in der Aachener Region – Stadt Mechernich gehört zu den zehn Erstplazierten im Raum Aachen – Großer Erfolg für die städtische Gewerbeplanung
Mechernich – Nach dem Krisenjahr 2009 hat sich der Gewerbeflächenmarkt in der Region Aachen wieder spürbar erholt: Gegenüber dem Vorjahr hat sich die verkaufte Gewerbefläche verdoppelt, ferner wechselten 55 Prozent mehr Grundstücke ihren Besitzer. Der Kreis Euskirchen verzeichnete gegenüber dem Vorjahr den deutlichsten Zuwachs.
Dabei schnitt die Stadt Mechernich mit 3,4 Hektar verkaufter Fläche ebenfalls sehr gut ab: Mit Schleiden (3,6 Hektar) und Euskirchen (2,8 Hektar) zählt sie zu den besten Zehn der gesamten Aachener Region. Damit belegen aus dem Kreis Euskirchen gleich drei Kommunen vordere Plätze im Raum Aachen. Die größten Veräußerungen wurden dabei im Gewerbe- und Industriegebiet Herhahn (Schleiden) und dem Gewerbegebiet Kommern-Monzenbend (Mechernich) realisiert. Warum sich das jüngste Gewerbegebiet der Stad Mechernich derart positiv entwickelt, hatte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bereits im Frühjahr im Interview mit der „Bürgerbrief“-Redaktion erklärt: Die Lage sei „idealtypisch“. Das Gewerbegebiet „Monzenbend“ liegt exakt im Winkel der Bundesstraßen 266 und 477, die Auffahrt zur Eifelautobahn 1 ist keine fünf Autominuten entfernt und dennoch liegt der Bereich im Siedlungsschwerpunkt von Kommern und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt von Mechernich. Zudem sei die Stadt Mechernich permanent bemüht, ihrer zentralen Lage ökonomisch, aber auch infrastrukturell gerecht zu werden.
Teilregionen mit der größten Gewerbeflächennachfrage waren im Jahr 2010 die Kreise Düren (21,2 Hektar) und Euskirchen (14,4 Hektar); es folgen die StädteRegion Aachen (ohne Stadt Aachen: 10,4 Hektar), der Kreis Heinsberg (7,9 Hektar) sowie die kreisfreie Stadt Aachen mit insgesamt 6,7 Hektar.
Landrat Günter Rosenke erklärte dazu: „Es freut mich, dass im Kreis Euskirchen nach einem eher schwachen Vorjahresergebnis (3,8 Hektar) im Jahr 2010 rund viermal so viel Gewerbefläche veräußert werden konnte. Vor allem die Tatsache, dass acht der elf kreisangehörigen Gemeinden im letzten Jahr Verkäufe verbuchen konnten, ist ein Signal, dass der Aufschwung auch bei uns auf breiter Front angekommen ist.“
Diese Zahlen gehen aus dem Gewerbeflächen-Monitoring-Bericht hervor, den die Agit, die Wirtschaftsförderungsagentur für die Technologieregion Aachen, nun vorgelegt hat. Damit hat der Gewerbeflächenmarkt wieder Anschluss an die verkaufsstarken Jahre 2006 bis 2008 gefunden, als zwischen 70 und 85 Hektar verkauft wurden. 2010 lag der Flächenumsatz bei 60 Hekart, verteilt auf 96 Grundstücke. „Die Zahlen belegen erneut und sehr eindrucksvoll, dass die Wirtschaftskraft der Region auf lokalen Ressourcen fußt“, unterstreicht AGIT-Geschäftsführer Ulrich Schirowski. „54 Prozent der Grundstückskäufe wurden von Unternehmen aus derselben Gemeinde getätigt, 85 Prozent der Veräußerungen gehen an Firmen aus der Region.“
Datengrundlage für den jährlichen Monitoring-Bericht bilden die Informationen der Gewerbeflächen-Vermarktungsplattform gisTRA (www.gistra.de), die durch die AGIT in Zusammenarbeit mit allen 46 regionsangehörigen Gemeinden kontinuierlich gepflegt und aktualisiert wird. Erstmals konnte in diesem Jahr eine Jahresauswertung der Webstatistik vorgenommen werden, mit der sich das Suchverhalten der Nutzer des Gewerbeflächenportals nachvollziehen lässt. 2010 wurden insgesamt rund 5.000 Suchanfragen auf gisTRA gestellt, davon ließen sich knapp 3.500 Nutzer ein detailliertes Gewerbeflächenexposé anzeigen.
Jede sechste Exposé-Anfrage stammte aus dem Ausland, wobei die Niederlande und Belgien die größten ausländischen Nutzergruppen darstellten.
Der Bericht „Gewerbeflächen-Monitoring Region Aachen 2010“ kann bei der AGIT mbH, Roman Allekotte, Telefon 0241/963-1053, gegen eine Schutzgebühr von 35 Euro (zzgl. MwSt.) erworben werden.

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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