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Mechernich-Kommern: Am 31. Juli wird in Kommern schmutzige Wäsche gewaschen

Pressemeldung vom 21. Juli 2011, 10:29 Uhr

Waschtag wie zu Großmutters Zeiten Einst Schwerstarbeit für Frauen

Mechernich-Kommern. Am Sonntag, den 31. Juli, wird im LVR-Freilichtmuseum Kommern schmutzige Wäsche gewaschen. In der Baugruppe Niederrhein werden im Hof aus Viersen alte Techniken des Waschens vorgeführt. Vor der Verbreitung der Waschmaschine in den Haushalten war das Waschen für die Frauen Schwerstarbeit. Heute werden die vollautomatische Waschmaschine und der Trockner angestellt und die Arbeit, für die man früher Tage brauchte, ist in wenigen Stunden erledigt.

Bis in die Nachkriegszeit hinein war der Waschtag für viele Frauen ein Alptraum. Am Vorabend wurde die Wäsche in einer Lauge aus Buchenholzasche eingeweicht. Beim Kochen der Wäsche am nächsten Tag verwandelte sich die Waschküche in eine Sauna. Das Rubbeln der Wäsche auf dem Waschbrett, das Auswringen und Wenden der großen Wäscheteile war schwere körperliche Arbeit. Aus dem heißen Wasser kam die Wäsche dann in das eiskalte Spülwasser.

Der Haushalt blieb an dem Tag liegen, es gab aufgewärmten Eintopf.

An den nächsten Tagen wurde geflickt und gebügelt, so dass die Hausfrauen mehrere Tage beschäftigt waren.

Am Sonntag können die Besucherinnen und Besucher einen Waschtag mit den alten Gerätschaften erleben. Kinder dürfen auch gerne helfen. Neben den Vorführungen wird ein Dokumentarfilm über den Waschtag in historischer Zeit vorgeführt.

31.7.2011, 11-17 Uhr
Die Große Wäsche
LVR-Freilichtmuseum Kommern
Eickser Straße, 53894 Mechernich-Kommern
Eintritt: Erwachsene 5,50 Euro, Kinder u. Jugendliche unter 18 J. frei. Parkgebühr 2,50 Euro
Infos und Jahresprogramm unter www.kommern.lvr.de
Medienkontakt: Dr. Michael H. Faber, Tel. 02443 9980-120 /michael.faber@lvr.de

Quelle: LVR-Freilichtmuseum Kommern

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