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Mechernich: Lebensgefahr im „toten Winkel“

Pressemeldung vom 29. Juni 2011, 10:55 Uhr

Mechernicher Traditionsfirma „Schäfer Reisen“ beteiligt sich als erstes Busunternehmen kreisweit an Aufklärungskampagne der Polizei
Mechernich/Kreis Euskirchen – Im toten Winkel lauert Lebensgefahr für Mofa-, Krad- und Radfahrer. Der tote Winkel, den insbesondere Lenker von Lkw und Kleintransportern nach hinten nicht einsehen können, beträgt je nach Rückspiegelwölbung zwischen 30 und 38 Grad.
70 Zweiradfahrer pro Jahr kommen laut Polizeiangaben in Deutschland jährlich zu Tode, weil sie beim Abbiegen im toten Winkel übersehen worden sind. Erst im März war ein Radfahrer in Euskirchen von einem rechtsabbiegenden Lastzug überrollt und getötet worden.
Um auf die Gefahren des toten Winkels hinzuweisen, hat das Mechernicher Traditions-Busunternehmen „Schäfer-Reisen“ heute 15 seiner insgesamt 26 Busse mit großen Aufklebern der Aktion „Toter Winkel“ versehen. Dabei handelt es sich um eine Aufklärungskampagne von Verkehrswacht und Bundesverkehrsministerium, die im Kreis Euskirchen von der Verkehrsunfallprävention der Polizei initiiert wird.
Busunternehmer Rolf Schäfer, Tido Janssen von der Verkehrsunfallprävention der Polizei, Petra Becker, Markus Rügler und Guido Bauer vom Mechernicher Traditions-Omnibus-Reiseunternehmen „Schäfer-Reisen“ stellten heute die Aktion „Toter Winkel“ auf dem Betriebshof der Firma „Schäfer-Reisen“ der Presse vor.

Mit Großaufklebern werden Radfahrer gewarnt und Auto- und insbesondere Großfahrzeugfahrer daran erinnert, dass sich Zweiradfahrer im toten Winkel rechts abbiegender Großfahrzeuge in Lebensgefahr befinden. 15 der insgesamt 26 Schäfer-Busse, nämlich alle, die im Liniendienst verkehren, nehmen an der Aufklärungskampagne „Toter Winkel“ teil.
Tido Janssen von der Verkehrsunfallprävention der Polizei sagte bei der Vorstellung der Aktion, „Schäfer-Reisen“ sei das erste Busunternehmen kreisweit, das mitmacht. Die Fahrschulfahrzeuge der Bundeswehr in Mechernich, die Jugendverkehrsschule der Polizei, die Fahrzeuge der Nordeifelwerkstätten und deren Tochterunternehmen „EUlog“ seien ebenfalls beteiligt.
Weitere Kooperationspartner werden gesucht. Sie können sich bei Tido Janssen, c/o Kreispolizeibehörde, Bergstraße 5 in 53 894 Mechernich melden.
pp/Agentur ProfiPress

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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