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Mechernich: Mehr Betten für die Intensivstation

Pressemeldung vom 22. Januar 2013, 15:20 Uhr

Kreiskrankenhaus Mechernich erweiterte den Intensivpflegebereich für mehr als zwei Millionen Euro

Mechernich – Für gut zwei Millionen Euro hat das Kreiskrankenhaus Mechernich seine Intensivstation um einen Anbau mit vier weiteren Betten erweitert. In den vergangenen Jahren war die Klinik immer wieder an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen: Durch die starke Zunahme der Patienten hatte sich auch die Inanspruchnahme der Intensivbetten erhöht: Die 14 zur Verfügung stehenden Intensiv-Pflegebetten seien seit Ende 2008 vollständig ausgelastet gewesen, berichtete Hauptgeschäftsführer Dr. Hans Rossels anlässlich der Vorstellung des Erweiterungsbaus.
Die zusätzlichen Betten werden ausschließlich frischoperierten Patienten zur Verfügung stehen. So sind dem operativen Bereich demnächst elf der insgesamt 18 Intensivbetten vorbehalten, die übrigen sieben Betten der Intensivstation sind dem internistischen Bereich zugeordnet.
Da zurzeit auch noch der Eingangsbereich zur Station umgebaut wird, können nicht sofort alle Betten genutzt werden. Zum 1. Juli, soll die Maßnahme, die größere Ver- und Entsorgungsbereiche schaffen soll, abgeschlossen sein. Erst dann stehen alle 18 Intensivbetten zur Verfügung.
Wie Privatdozent Dr. Rudolf Hering, Leiter des operativen Bereichs und Prof. Dr. Klaus Knyrim, Leiter der internistischen Abteilung, informierten, ist in den vergangenen Jahren nicht nur die Anzahl der Patienten gestiegen, sondern auch die Intensität der Pflege. Anspruchsvolle Gefäßoperationen, wie sie früher den Unikliniken vorbehalten waren, machen die Inanspruchnahme der Intensivpflege häufig vonnöten. Von den elf Betten für den operativen Bereich werden mehr als 50 Prozent von den Patienten der Abteilung für Allgemein-, Bauch- und Gefäßchirurgie genutzt.

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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