Energiewechsel

Mechernich-Obergartzem: Nächste Woche Baubeginn Panzerstraße

Pressemeldung vom 27. Juni 2011, 10:11 Uhr

Landesbetrieb Straßen NRW in Euskirchen ersetzt auf der L 11 bei Obergartzem den lärmträchtigen Betonbelag durch eine Schwarzdecke

Mechernich-Obergartzem – Ein Kilometer Panzerstraße (L 11) zwischen Abzweig Gewerbegebiet Obergartzem und Kreisverkehr Satzvey soll ab kommenden Mittwoch, 29. Juni, für rund 350 000 Euro saniert werden. Der für schwere Panzerfahrzeuge gebaute Betongrund soll dabei entfernt und durch eine geräuschärmere Schwarzteerdecke ersetzt werden. Das sagten heute der Obergartzemer Ortsvorsteher Johannes Weisheit und der örtliche Stadtratsvertreter Konrad Hamacher vor Ort.
„Dafür haben wir schon seit vielen Jahren gekämpft“, erläuterte Hamacher, der auch Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Mechernich ist. Die Fahrbahn auf dem fraglichen Teilstück ist bereits an zahlreichen Stellen geflickt worden und in keinem sehr erfreulichen Zustand. Landtagsabgeordneter Klaus Voussem habe sich in die seit Jahren laufenden Bemühungen eingeschaltet und gegenüber dem Landesbetrieb Straßen in Euskirchen vermittelt.

Leider werde das Teilstück zwischen Gewerbegebiet Obergartzem und Bundesstraße B 266 einstweilen nicht mit saniert, bedauerten Hamacher und Weisheit: „Aber das kommt dann vielleicht in den nächsten Jahren.“ Außerdem sei die Geräuschkulisse dort in einem Waldstück nicht so groß wie auf dem freien Feld zwischen Gewerbegebiet und Kreisel.
Auf dem jetzt zur Sanierung anstehenden knapp 1000 Meter langen Teilstück sei die Lärmbelästigung, die schnell fahrende Autos und vor allem Lkw auf dem Panzerstraßenbelag verursachen, im Ort schon „sehr erheblich“.
In einem Schreiben von Ortsvorsteher Johannes Weisheit vom 21. Oktober 2008 heißt es, der immer weiter zunehmende Verkehr, überwiegend Schwerlastverkehr, verursache auf der Betonstraße durch die Querfugen an den Betonteilen, Substanzschäden und Absackungen im Straßenbereich sowie „erhebliche Geräuschbelästigungen für unsere Mitbürger“.
Weisheit: „Seither gab es zwischen Straßen NRW und mir einen regen Schriftverkehr, leider waren bisher keine Haushaltsmittel verfügbar. Im Hause Straßen NRW wurden aber verschiedene Konzepte für eine Sanierung erarbeitet. Im Laufe der Verhandlungen wandte ich mich auch an MdL Klaus Voussem, der unser Anliegen unterstützte. Am 16. Juni teilte Herr Voussem mir mit, dass jetzt bei Straßen NRW Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Umgehend setzte ich mich mit Straßen NRW in Verbindung, wo mir dann in mehreren Gesprächen der Ablauf der Baumaßnahme und der Baubeginn am Mittwoch, 29. Juni 2011 mitgeteilt wurden.“
Ortsvorsteher Weisheit, der heute seinen 76. Geburtstag feiert: „Im Namen unserer lärmgeschädigten Mitbürgerinnen und Mitbürger bedanke ich mich bei allen, die dieses Projekt begleitet und unterstützt haben!“ Die 6000 Kubikmeter Betonbelag sollen nach Weisheits und Hamachers Informationen aufgebrochen, zerkleinert und als Untergrund wieder eingebaut werden. Darauf wird eine neue Fahrbahn aus 2220 Tonnen Asphalttragschicht, 965 Tonnen Asphaltbinderschicht und 640 Tonnen Asphaltdeckschicht aufgebaut.

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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