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Mechernich/ Skarszewy (Polen): Freundschaft weiter gefestigt

Pressemeldung vom 24. Juli 2015, 10:22 Uhr

Mechernicher feierten im polnischen Skarszewy Gemeinde- und Mittsommerfest – Freundschaft vertieft und Pläne geschmiedet – Delegation um Skarszewys Bürgermeister Jacek Pauli kommt zu 40-Jahr-Feierlichkeiten nach Mechernich

Mechernich/ Skarszewy (Polen) – „Schon der herzliche Empfang der Polen ließ uns ahnen, dass die Freundschaft zwischen Mechernich und Skarszewy auch unter dem neuen Bürgermeister Jacek Pauli und mit neuen Ansprechpartnern vor Ort weiter wachsen kann“, berichtet Günther Schulz, der Vorsitzende des Freundeskreises Mechernich-Skarszewy. Auch der Stadtkämmerer Ralf Claßen kehrte mit vielen schönen Erinnerungen aus Polen zurück: „Wir haben wieder eine beeindruckende Gastfreundschaft erfahren“, berichtet er, „neben dem interessanten Programm gab es viele schöne Begegnungen und Gespräche“, auch die Unterkunft im Hotel Trzy Stawy (Drei Teiche) war toll.“

Alle beteiligten – auf deutscher wie auf polnischer Seite – haben den Wunsch nach einer Städtepartnerschaft bekräftigt. Günther Schulz: „Weitere Gespräche im Verlauf des Programms, viele Kontakte zu neuen und alten »Handelnden« brachte Klarheit in die bis dahin etwas unsichere Situation nach der Kommunalwahl in Skarszewy.“

Kurzfristig hatte Bürgermeister Jacek Pauli die Eifeler zum Gemeinde- und Mittsommerfest eingeladen. Zwar konnte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick selbst seine Termine für das betreffende Wochenende nicht mehr verschieben, nichtsdestotrotz aber folgte eine Gruppe Mechernicher gerne der Einladung. Der Bürgermeister wurde vertreten durch Ralf Claßen, neben Günther Schulz waren zudem im Hinblick auf eine angestrebte Schulpartnerstadt auch Heinz Wolfgarten, der Leiter der städtischen Hauptschule, sowie die Sekundarschullehrerin Katharina Gutorski mit von der Partie.

Für den ersten Abend hatte Bürgermeister Pauli zu einem festlichen Abendessen in der Landwirtschaftlichen Schule eingeladen. Teil nahmen daran neben den deutschen auch Gäste aus den Partnerstädten Leck (Nordfriesland) und Sandy (im englischen Bedfordshire). Ihnen allen wurde ein opulentes Mahl serviert, wie es zur polnischen Gastfreundschaft gehört. „Man muss immer mit einer großen Fleischplatte rechnen. In Butter gebratenes Schnitzel, geschmorte Hähnchenschenkel mit Majoran und Kotelett De Voile, also mit Petersilie und Knoblauch gefüllte Hähnchenbrust-Rouladen – und vieles mehr“, erzählt Günther Schulz. Und: „Zum Essen wird angestoßen, rausreden kann man sich höchstens mit gesundheitlichen Problemen…“ Nach dem Essen feierte die internationale Gesellschaft bei Tanz und Livemusik.

Der zweite Tag des Polenbesuchs stand vor allem im Zeichen des Regionalfests mit Umzügen, feierlicher Messe und Reitervorführungen, Musik und großem Feuerwerk am Abend. Am nächsten Tag folgte ein Besuch in Danzig, mittags waren die deutschen Gäste von Jacek Pauli zum Fischessen und nachmittags bei einer polnischen Familie zum Kaffeetrinken eingeladen, wo sie mit leichter Verspätung eintrafen. Das allerdings ist in Polen kein Problem, wie Günther Schulz erklärt. „Im »Polen Knigge« habe ich gelesen:“ Fünf Minuten vor der Zeit eintreffen“ mag in Deutschland eine Tugend sein – in Polen gilt zu frühes Eintreffen als Ärgernis. Zur rechten Zeit kommt, wer sich eine Viertelstunde verspätet…“

Am vierten Tag wurden Nägel mit Köpfen gemacht: Der nächsten Jugendaustausch, so besprachen die Mechernicher mit Vertretern der polnischen Schulen, ist nun für Ende September in Mechernich vereinbart. Bereits im vergangenen Jahr hatte es in Skarszewy eine erste Begegnung deutscher und polnischer Schüler gegeben. Auch gibt es mit Krystian Buchholc nun einen festen Ansprechpartner in Skarszey, der auch die Idee eines Freundeskreises Skarszewy-Mechernich auf polnischer Seite weiterverfolgen möchte.

Schließlich ist auch der erste Besuch von Bürgermeister Pauli in Mechernich beschlossene Sache. Er nahm die von Ralf Claßen bereits am ersten Abend auch im Namen von Dr. Hans-Peter Schick überreichte offizielle Einladung an, mit einer Delegation zu den 40-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Mechernich zu kommen. Claßen war es auch, der sich am Abschiedsabend offiziell für den schönen Aufenthalt bedankte – und dabei die polnischen Gastgeber mit einem Satz in ihrer Muttersprache überraschte: „Dziekujemy za wspaniala goscinnosc i cieszymy sie na wizyte w Mechernich.“ Das bedeutet übersetzt: „Danke für die wunderbare Gastfreundschaft. Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch in Mechernich.“

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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