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Mechernich: Thomas Hambach vereidigt

Pressemeldung vom 19. Juli 2011, 08:58 Uhr

Jetzt hat die Stadtverwaltung Mechernich offiziell wieder einen Ersten Beigeordneten – Kommunalaufsicht des Kreises weist sämtliche Vorwürfe gegen den neuen stellvertretenden Verwaltungschef wegen Titelanmaßung als haltlos zurück – Bürgermeister Schick hat Hinweise auf gezielte Indiskretionen aus laufenden Abstimmungsverfahren mit Kommunalpolitikern und aus geheimen Sitzungen heraus an Dritte.

Mechernich – Jetzt ist es amtlich: Mechernich hat einen neuen Ersten Beigeordneten. Erst mit der Aushändigung der Ernennungsurkunde in der jüngsten Ratssitzung am Dienstag gelangte der 42-jährige Diplom-Verwaltungswirt Thomas Hambach endgültig in Amt und Würden als stellvertretender Stadtverwaltungschef. Gewählt worden war der Ehemann und zweifache Familienvater bereits Mitte Mai.
Der in Harzheim lebende Landwirtssohn löst den aus Gesundheitsgründen in den vorläufigen Ruhestand ausgeschiedenen Ersten Beigeordneten Christian Baans ab. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der seinen neuen Stellvertreter vereidigte, bedankte sich nochmals für die für die Stadt phantastische Zeit mit Christian Baans und sprach Thomas Hambach sein volles Vertrauen aus.
Das verband der Bürgermeister mit einigen Zitaten aus einer Stellungnahme der Kommunalaufsicht, bei der Thomas Hambach wegen einer in der Schweiz erworbenen kaufmännischen Zusatzqualifikation angezeigt worden war. Die Kommunalaufsicht stellte aber unmissverständlich klar, dass Thomas Hambach als studierter Diplom-Verwaltungswirt die volle Qualifikation für die Beigeordnetentätigkeit mitbrachte.
Das als Diplom-Betriebsökonom in der Schweiz abgeschlossene Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre habe weder bei der Bewerbung Hambachs, noch bei seiner Wahl eine ausschlaggebende Rolle gespielt, so zitierte Schick die Kommunalaufsicht. Dass er die Stadtverwaltung auch betriebswirtschaftlich zu führen in der Lage sei, habe Thomas Hambach (42) in der Praxis bereits seit vielen Jahren unter Beweis gestellt, so die Kommunalaufsicht weiter.
Außerdem habe Hambach völlig korrekt angegeben, wie und wo er die betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation erworben hatte. Der Anzeigenerstatter hatte bei der Kommunalaufsicht das Gegenteil unterstellt. Hambach habe den „Titel“ Diplom-Betriebsökonom auch nicht „geführt“, wie ihm vorgeworfen worden war. Die Kommunalaufsicht, so Schick, habe abschließend attestiert, dass „Thomas Hambach alle Voraussetzungen zur Wahl des Ersten Beigeordneten erfüllt.“
In dem Zusammenhang kritisierte der Bürgermeister gezielte Indiskretionen scharf, durch die falsche Informationen über Hambach und andere Themen in jüngster Zeit an Dritte weitergegeben worden seien – und das zum Teil völlig verdreht, wahrheitswidrig und verfrüht aus laufenden Abstimmungsprozessen mit Kommunalpolitikern heraus. Der Verwaltungschef machte sehr deutlich, dass er im Hinblick auf das Amtseids-widrige Leck über konkrete Hinweise verfüge.
Die Fraktionsvorsitzenden gratulierten dem „Teamworker“ Hambach nach dessen Amtseid, den er mit der Formel „So wahr mir Gott helfe“ abschloss. Der Landwirtssohn hatte 1988 Abitur gemacht und anschließend an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW studiert. Der Diplom-Verwaltungswirt hängte später (2005 und 2006) noch das Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre in Basel an.
Thomas Hambach ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er war bislang Gebäudemanager und Fachbereichsleiter Immobilien und Wirtschaftsförderung sowie mit Holger Schmitz einer von zwei Geschäftsführern der Eifel-Therme-Zikkurat GmbH. Insgesamt waren 38 Bewerbungen auf die bundesweite Ausschreibung der Mechernicher Beigeordnetenstelle eingegangen.

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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