Energiewechsel

Meschede: Moderne Bedingungen für wichtigen „Dienst am Bürger“

Pressemeldung vom 23. Juli 2015, 09:56 Uhr

Meschede. Die erste Etappe ist bewältigt – nun steht die zweite große Bauphase an. Am Mescheder Feuerwehrhaus entsteht in Kürze ein neuer Anbau – er soll es möglich machen, dass vor allem Großfahrzeuge künftig sachgerecht untergebracht werden können. Schritt für Schritt wandelt das Feuerwehrhaus so nicht nur sein Gesicht, sondern erweitert auch die Möglichkeiten für die Feuerwehr-Arbeit. „Unsere Wehren leisten teils lebenswichtige Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger“, betont Bürgermeister Uli Hess, „und dafür brauchen sie gute und zeitgemäße Bedingungen.“

Die gab es im mehrere Jahrzehnte alten Mescheder Feuerwehrhaus definitiv nicht mehr: Großfahrzeuge konnten nicht mehr entsprechend der Unfallverhütungsvorschriften untergebracht werden; einzelne Anhänger standen sogar in „zweiter Reihe“ in den Fahrzeughallen. Umkleiden und sanitäre Anlagen entsprachen bei weitem nicht mehr modernen Standards; zudem war das Feuerwehrhaus nicht barrierefrei. Und nicht zuletzt wies das Gebäude selbst erheblichen Renovierungsbedarf auf.

In einem ersten Schritt hat das Feuerwehrhaus einen neuen Anbau auf der Rückseite erhalten. Hier sind Umkleiden und Sanitärbereiche untergebracht. „Früher mussten sich die Kameraden in den Fahrzeughallen umziehen“, erläutert Wehrführer Hubertus Schemme – nicht ohne Gefahr bei aus- und einrückenden Fahrzeugen. Damit ist jetzt Schluss: Von einem Parkplatz seitlich des Gebäudes gelangen die Feuerwehrleute in den rückwärtigen Anbau, wo sich Spinde und Ausrüstung befinden. 80 Kameraden können sich hier umziehen; für die aktuell acht aktiven Feuerwehrfrauen wird es – selbstverständlich – separate Umkleiden und Sanitärbereiche geben. Mit den neuen Spinden haben die Blauröcke nicht nur ihre Ausrüstung griffbereit; abschließbare Fächer mit „Einwurföffnung“ ermöglichen es, persönliche Gegenstände vor dem Einsatz sicher aufzubewahren. „Der Löschzug Meschede bekommt damit gleiche Standards wie der Löschzug Freienohl“, so Hubertus Schemme.

Nun entsteht östlich vom bisherigen Gebäudekörper eine neue Fahrzeughalle mit fünf Toren. „Hier können dann auch Großfahrzeuge gemäß der aktuellen Vorschriften untergebracht werden“, erläutert Dominik Kotthoff vom Fachbereich Infrastruktur der Kreis- und Hochschulstadt Meschede. Im Spätsommer soll die neue Fahrzeughalle bereits im Rohbau fertig sein; bis Ende des Jahres werden Fenster und Dach eingebaut. Anders als ursprünglich geplant soll der frühere Schlauchturm nicht verkleinert werden – die Kosten dafür wären zu hoch geworden, so Dominik Kotthoff. Stattdessen bleibt der Turm erhalten, erhält eine neue Verkleidung und wird künftig den Lasten- und Personenaufzug beherbergen. Mit dem Aufzug wird das Gebäude nun auch barrierefrei; darüber hinaus können Abstreumittel, Sauerstoffflaschen und andere Materialien transportiert werden. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten am Feuerwehrhaus dann abgeschlossen sein.

Insgesamt 2,8 Millionen Euro hat die Stadt Meschede in den Jahren 2014 bis 2016 für das Projekt bereitgestellt. Das Engagement der Feuerwehrmänner und -frauen im gesamten Stadtgebiet verdiene „unser aller Respekt und Anerkennung“, so Bürgermeister Uli Hess – und vor allem benötige es moderne Bedingungen: „Mit der Modernisierung des Feuerwehrhauses Meschede haben wir nach dem Neubau des Feuerwehrhauses Freienohl eine optimale Infrastruktur für unsere Stützpunktwehren.“

Quelle: Hochsauerlandwasser GmbH

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