Energiewechsel

Meschede: Was die Natur hergibt…

Pressemeldung vom 19. Juli 2011, 10:32 Uhr

Förderband St. Walburga präsentiert Naturkunst am Rande des HenneErlebnisparcours

Meschede. Majestätisch reckt er den roten Rüssel gen Himmel, die welken Ohren wackeln im Wind. Eben noch Baumstumpf, schon Elefant: Da wird Natur zu Kunst, wilder Wuchs zu kreativem Werk. Dafür haben die Zehntklässler der Franz-Stahlmecke-Schule gemeinsam mit dem Förderband St. Walburga den Wald auseinandergenommen, ganz vorsichtig natürlich, bis Zufall und Ideen zum sehenswerten Ergebnis wurden, zu Naturkunst eben. Viel zu entdecken also am Rande des HenneErlebnisparcours von Stadt und Stadtmarketing gegenüber dem Kreishaus: Auf die Meschederinnen und Mescheder warten vom 22. bis 24. Juli blühende Kunstwerke.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche anregen, ihre Umgebung, die Natur mit anderen Augen zu sehen, selbst kreativ zu werden – ganz ohne Pinsel und Farbkasten“, beschreibt Britta Ewert vom Förderband St. Walburga die Ziele des außergewöhnlichen Kunstprojekts, das sie gemeinsam mit Jutta Weiss und Kerstin Nemeita im Rahmen des Jobfit-Angebotes umgesetzt hat und das von der Stadt Meschede finanziell gefördert wird. „Gerade benachteiligte Jugendliche sehen auf diese Weise, was sie leisten können.“ Da werden Bäume mit Beeren verziert, erstrahlt totes Holz in neuem Glanz, entführt ein blühender Vorhang in eine andere Welt.

Gearbeitet wird mit dem, was da ist. Es dürfen ausschließlich Naturmaterialien verwendet werden, erlaubt ist alles, was die Jahreszeit hergibt. So ist auch Forstbeamtin Ute Messerschmidt, die das Projekt professionell begleitet, begeistert von der Kreativität der Jugendlichen: „Das ist mal eine echte Alternative zur klassischen Waldführung – und die Jugendlichen lernen trotzdem etwas über die Natur. Wenn sie mit Pflanzen arbeiten, wollen sie auch wissen, wie das Gewächs heißt. Sie entdecken Pestwurz, Klettenlabkraut, roten Holunder. Ihr Interesse für die Natur wird so geweckt.“

Doch die Werke sind vergänglich, nichts für die Ewigkeit. Am Ende bleibt nicht mehr als ein Foto, holt sich die Natur die Kunst zurück – bis Neues wächst…

Infokasten:

Kostenfrei, familienfreundlich, erlebnisreich: Mit „HenneErleben“ wird im Rahmen der City-Offensive „Ab in die Mitte!“ bereits der Weg zum HenneSeefest zur Entdeckungsreise. Ab dem Kreishaus geht es über Seilbrücken und einen Barfußpfad, vorbei an sehenswerter Naturkunst, zum Damm. Der HenneErlebnisparcours ist Freitag, 22. Juli, von 15 bis 20 Uhr, Samstag, 23. Juli von 14 bis 18 Uhr und Sonntag, 24. Juli, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Quelle: Stadt Meschede

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