Energiewechsel

Meschede: „Westfalen erfahren“

Pressemeldung vom 15. Juli 2011, 09:26 Uhr

Meschede Auftakt-Station
für viertägige Radtour zum Thema Innovation

Meschede. „Westfalen erfahren“ – dieses Motto galt am Sonntag in Meschede gleich doppelt: Vier Tage lang treten Stiftung und Verein der Westfalen-Initiative in die Pedale, um sich an verschiedenen Stationen mit Stärken, Schönheiten und aktuellen Entwicklungen im heimischen Raum zu beschäftigen. Und „erfahren“ konnten die gut 30 Teilnehmer jede Menge über das Projekt „wissenwasserwandel@meschede.de – eine Hochschulstadt im Fluss“.

Die Stadt Meschede markierte in diesem Jahr den Auftakt der jährlichen Radtour, mit der Journalisten, Multiplikatoren und andere Interessierte Westfalen vom „Drahtesel“ aus erkunden. „Innovation und Tradition“ ist das Motto – und als Musterbeispiel dafür informierten sich die Teilnehmer über das Mescheder Regionale-Projekt. „Wir sind eine Stadt im Umbruch“, erläuterte Bürgermeister Uli Hess, „mit vielen innovativen Ansätzen wollen wir Meschede zukunftsfähig machen.“

Martin Dörtelmann, Leiter des Fachbereichs Planung und Bauordnung, stellte den „Westfalen-Radlern“ anschließend die Grundzüge der Weiterentwicklung Meschedes vor. Ziel sei es, die Attraktivität Meschedes als Hochschul- und Kreisstadt zu fördern. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr „Stadt-Erleben“ und vor allem mehr Wasser sollen dazu ihren Beitrag leisten: „Hennesee und Innenstadt werden mehr voneinander profitieren.“ Schließlich befänden sich See und Stadtkern in einer Entfernung von nur 1,7 Kilometern – oft werde das aber nicht so wahrgenommen.

Bürgermeister Uli Hess unterstrich die „Strahlkraft nach Südwestfalen“, die das Mescheder Projekt habe – die Chance, die man als Kommune durch die Regionale 2013 bekomme, sei einzigartig. Sich dem Bevölkerungswandel zu stellen, sei eine „Riesen-Aufgabe“, meinte auch Dr. Karl-Heinrich Sümmermann, Vorsitzender des Vereins Westfalen-Initiative – Meschede beschreite dabei neue Wege. Als Gastgeschenk überreichte Sümmermann Uli Hess einen Stich, der den Westfälischen Frieden im Jahr 1648 zeigt. Im Gegenzug lud Bürgermeister Hess die Westfalen-Initiative ein, Meschede in wenigen Jahren nochmals einen Besuch abzustatten: „Sie werden eine moderne, lebens- und liebenswerte Stadt erleben.“

Quelle: Hochsauerlandwasser GmbH

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