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Mettmann: Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues – „Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser ist eine Erfolgsgeschichte“

Pressemeldung vom 14. Juni 2011, 09:24 Uhr

Bundesfamilienministerium würdigt beim Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin die vorbildliche Arbeit aller Aktiven in den Mehrgenerationenhäusern.

Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend empfing am 06. Juni 2011 Vertreterinnen und Vertreter der 500 Mehrgenerationenhäuser aus ganz Deutschland zum Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin.

Der Parlamentarischer Staatssekretär dankte den Verantwortlichen für ihr Engagement vor Ort und ermutigte die Engagierten, auch weiterhin Menschen für die Arbeit in den Häusern zu gewinnen: „Mit großem Engagement haben Sie Ihre Mehrgenerationenhäuser und damit das ganze Aktionsprogramm zu einer Erfolgsgeschichte gemacht, die auch in die Zukunft trägt.“

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser läuft seit dem Jahr 2006. In den 500 Häusern engagieren sich heute bundesweit über 16.000 freiwillig Aktive, täglich werden die Häuser von über 40.000 Besucherinnen und Besuchern genutzt.

Aufgrund des Erfolgs des Aktionsprogramms hat sich das Bundesfamilienministerium mit Nachdruck für ein Folgeprogramm eingesetzt, das generationenübergreifende Angebote noch stärker in den Mittelpunkt rückt. Die Bewerbungsphase für das neue Aktionsprogramm beginnt Anfang Juli 2011. Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können am Folgeprogramm teilnehmen, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt soll ein Haus unterstützt werden. Jedes Haus erhält – wie im bisherigen Aktionsprogramm – einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune.

Das Haus in Mettmann ist eines von 500 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland. Die Mehrgenerationenhäuser sind eine zeitgemäße Antwort auf viele gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit. Sie leisten einen aktiven Beitrag für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft. Sie bringen Menschen aller Altersgruppen und Kulturen zusammen, aktivieren das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger, helfen jungen Familien, unterstützen Ältere und entlasten pflegende Angehörige.

Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit des Heimat und Bürgerverein Aule Mettmanner mit dem Mehrgenerationenhaus in Mettmann. Durch die gemeinsamen Aktivitäten „gewinnen beide Seiten. Die Aulen Mettmanner verjüngen ihr Image indem junge Menschen neu erreicht werden und das Mehrgenerationenhaus hat einen starken Partner an seiner Seite“, sagt Axel Meven, der Leiter des Mehrgenerationenhaus in Mettmann.

Die Bundesregierung fördert 500 Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland – eines in nahezu jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt. Das sind 500 Anlaufstellen, in denen sich Menschen jeden Lebensalters und jeder Herkunft begegnen, austauschen und gemeinsam aktiv sein können.

Quelle: Kreisstadt Mettmann

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