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Minden: Anleinpflicht für Hundehalter – Ordnungsbehörde gibt Hinweise

Pressemeldung vom 6. Juli 2011, 13:31 Uhr

Minden. Wer kennt sie nicht, die gängigen Argumente vieler Hundehalter, die ihre Hunde ohne Leine durch die Innenstadt, entlang der Weser oder im Glacisgürtel laufen lassen: „Der tut Ihnen nichts, der will doch nur spielen“ oder aber „Hunde brauchen nun einmal Auslauf ohne Leine“. Selbst wenn der „beste Freund des Menschen“ tatsächlich „nur spielen“ möchte, können viele Menschen die Situation nicht einschätzen, wenn freilaufende Hunde auf sie zukommen oder gar anspringen. Wie soll ein Spaziergänger einen „gut erzogenen“ von einem „weniger gut erzogenen“ Hund unterscheiden können?

Bei der Stadtverwaltung häufen sich regelmäßig ab dem Frühjahr die Beschwerden über scheinbar uneinsichtige Hundehalter. Daher möchte die Ordnungsbehörde der Stadt Minden auf einige Regelungen der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Anleinpflicht hinweisen. Die Verordnung ist auch auf der Internetseite www.minden.de unter Rathaus/Stadtrecht nachzulesen. Ziel der Regelungen ist es, die durch Hunde und den unsachgemäßen Umgang des Menschen mit Hunden entstehenden Gefahren abzuwehren bzw. ihnen entgegenzuwirken.

Grundsätzlich haben Hundehalter dafür zu sorgen, dass Hunde auf Verkehrsflächen und in Anlagen nicht ohne Aufsicht gelassen werden und keine Personen oder andere Tiere gefährden. Hunde sind in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen (bspw. Sportpark Weser) sowie in der Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten oder anderweitig begrenzten Park-, Garten- und Grünanlagen (bspw. Glacis) an einer Leine zu führen. Auch bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen sowie in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten gilt die Anleinpflicht.

Ein häufiges Ärgernis sind die „Hinterlassenschaften“ der Hunde in Form von Kothaufen. Auch hierzu gibt es eine Regelung im Stadtrecht: Durch Tiere entstandene Verunreinigungen in den Anlagen und Verkehrsflächen sind unverzüglich vom Tierhalter oder Tierführer zu beseitigen. Verstöße gegen diese Regelungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Quelle: Stadt Minden – Pressestelle

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