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Minden: „Gemeinsame Vorstellung von der Zukunft der Stadt“

Pressemeldung vom 24. Juni 2011, 16:28 Uhr

Stadtentwicklungsbericht im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt

Minden. Viele erfolgreich umgesetzte Projekte, zahlreiche laufende Entwicklungsprozesse, die Verfolgung klarer Ziele trotz schwieriger Haushaltslage und rückläufige Einwohnerzahlen – so könnte das Kurzfazit zur Entwicklung der Stadt Minden im Jahr 2010 aussehen. Eine Bilanz eben dieser Entwicklung war Thema in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Vorgelegt, erläutert und diskutiert wurde im Ausschuss der Stadtentwicklungsbericht 2010, der einen kurzen aber zugleich umfassenden Überblick über die wichtigsten Zahlen, Projekte und Entwicklungsprozesse der Stadt bietet. Dazu gehören das integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept „Innenstadt“, der Anfang Dezember 2011 abgeschlossene Neubau des ZOB, Demokratie und Vielfalt in Minden, das Konzept Frühe Hilfen, die Ordnungspartnerschaft, der RegioPort Weser und das Sozialpatenmodell. Eingehender diskutiert wurde die Planung für das Stadtumbaugebiet Alter Weserhafen und Bahnhofsbereich, hier insbesondere die Planungen für einen Kino-Komplex, für den es inzwischen weitere, alternative Standorte gibt. Auch die Frage nach dem Umgang mit Wohnungsleerständen wurde vom Ausschuss näher betrachtet.

Bewährt habe sich das Prinzip, über die Festlegung von Zielen eine gemeinsame Vorstellung von der Zukunft der Stadt Minden zu beschreiben, so Ingo Ellerkamp, Zentraler Steuerungsdienst, bei der Vorstellung des Berichts. Gerade angesichts der schwierigen Haushaltssituation seien dabei Schwerpunkte zu setzen, die den Rahmen für die Fachplanungen, Entwicklungsprozesse und Projekte bilden. Diese liegen beim Angebot einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft, der Entwicklung des Wirtschaftsstandortes, der Innenstadt- und Einzelhandelsentwicklung, der Anpassung der Infrastruktur sowie der Transparenz des kommunalen Handelns.

Im laufenden Jahr gelte es nun, die strategischen Ziele in der Bürgerschaft bekannter zu machen, die zielorientierte Steuerung weiter zu entwickeln sowie Kennzahlen und Indikatoren herauszuarbeiten, so Bürgermeister Michael Buhre zum weiteren Vorgehen.

Der Stadtentwicklungsbericht für die Stadt Minden wird entsprechend einem Beschluss des damaligen Hauptausschusses Anfang 2008 von der Verwaltung jährlich erarbeitet, um die strategische Ausrichtung der Stadt und die Umsetzung der damit verbundenen Ziele überprüfen und gegebenenfalls anpassen zu können. Über diese „Kontrollfunktion“ hinaus soll der Bericht auch jeweils Impulse für die Entwicklung der Stadt betreffenden Entscheidungen im Folgejahr geben.

Quelle: Stadt Minden – Pressestelle

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