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Moers: Das neue Wir-Gefühl in der Seniorenarbeit

Pressemeldung vom 18. Dezember 2014, 14:06 Uhr

Die Zukunft der Seniorenarbeit in Moers war eines der am intensivsten diskutierten Themen des Jahres 2014. Am Ende steht fest: Sie ist gesichert, und für die Moerser Seniorinnen und Senioren gibt es künftig mehr und noch bessere Angebote. Aus ehemals acht geförderten Begegnungs- und Beratungszentren (BBZ) sind jetzt 13 geworden. Darunter ist auch der SCI Moers, der zum 1. Januar 2015 in der Volksschule startet. Außerdem existiert ein „Runder Tisch Offene Seniorenarbeit“, und es finden Stadtteilgespräche und Zukunftswerkstätten zur Einbindung der Bürgerinnen und Bürger statt. Alles dies sind Ergebnisse des Prozesses „Innovative Seniorenarbeit“, der zwischen 2010 und 2012 durchgeführt wurde. Politik, Einrichtungen. Träger und Verwaltung waren intensiv eingebunden.

Viele kreative Überlegungen
„Wir wollen nicht nur betreuen, sondern die Senioren aktivieren“, so formuliert Kornelia Jordan von der Leitstelle Älterwerden der Stadt ein wichtiges Ergebnis. Erreicht wird das u.a. durch eine enge Vernetzung der verschiedenen Träger sowie die Beteiligung von interessierten, engagierten Bürgerinnen und Bürgern. „Da ist ein Wir-Gefühl entstanden. Die Einrichtung initiieren gemeinsam Aktivitäten und unterstützen sich gegenseitig. Es gibt viele kreative Überlegungen.“ Jede einzelne Begegnungsstätte hat zudem ihr Konzept überarbeitet und muss sich daran messen lassen. Letztlich ist von der Qualität der Arbeit auch die Höhe der finanziellen Unterstützung abhängig.

Was fehlt vor Ort?
Getragen wird ein Großteil der Arbeit von Ehrenamtlichen. Für Ursula Elsenbruch, Vorsitzende des Sozialausschusses, ist das ein wesentlicher Erfolgsgarant. „Das hohe ehrenamtliche Engagement kann man gar nicht genug wertschätzen.“ Die Politik wird die Seniorenarbeit aktiv begleiten. Der Seniorenbeirat übernimmt hier eine wichtige Rolle und hat vor allem die Stadtteile im Blick, erläutert der neue Vorsitzende Gerhard Hüsch: „Die Menschen müssen im Alter in ihren Stadtteilen klarkommen. Das Motto ‚ambulant vor stationär‘ muss auch umsetzbar sein. Wir möchten wissen, was dafür vor Ort fehlt.“

Quelle: Moers – Pressestelle

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