Energiewechsel

Moers: Hacker programmieren am 21. und 22. März im Rathaus

Pressemeldung vom 26. Februar 2015, 09:37 Uhr

Moers. (pst) „Hey, wir machen was mit Daten.“ So begrüßt die neue Internetseite hackday.moers.de die Surferinnen und Surfer. Sie ist als Portal für den Hackday entstanden, der am 21. und 22. März im Moerser Rathaus stattfindet. An den beiden Tagen treffen sich Hackerinnen und Hacker, um die Open-Data-Angebote (auf www.offenedaten.moers.de) der Stadt Moers sinnvoll zu nutzen. Die Hacker sind natürlich keine Cyberkriminellen, die sich in fremde Netzwerke einschleusen, sondern engagierte Tüftler. „Wir haben das Open-Data-Portal vor zwei Jahren gestartet und gelten noch immer als einer der Vorreiter in Deutschland. Durch die zahlreichen bereitgestellten Daten sind einige nützliche Anwendungen entstanden“, erläutert Claus Arndt, Referent für E-Government und Neue Medien bei der Stadt Moers.

Nützliche Anwendungen dank Open Data
Beispielsweise gibt es ein alternatives Ratsinformationssystem, in dem Moerserinnen und Moerser politische Entscheidungen finden können, die ihr direktes Wohnumfeld betreffen. Auch ein Namenslexikon für werdende Eltern oder eine App für das Moerser Wetter sind entstanden. Gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal und dem Gymnasium Adolfinum ist das Thema zudem im Schulunterricht gelandet. An dem Wochenende sollen die interessierten Hacker weitere nützliche Anwendungen entwickeln. Mitmachen dürfen nicht nur professionelle Programmierer. Eine kostenlose Anmeldung ist auf der Internetseite möglich. „Wir wollen die beiden Tage dazu nutzen, im regionalen Raum das Bewusstsein für Daten zu fördern und mit Interessierten aus der Region in Kontakt zu kommen“, so Arndt weiter.

Bertelsmann-Stiftung unterstützt Hackday
An dem Wochenende nehmen auch etablierte Hacker aus ganz Deutschland teil. Ein weiteres Ziel des Hackday ist, ein „Code for Niederrhein Lab“ anzustoßen. Nach dem Vorbild der bundesweiten Aktion sollen Entwicklungen im Bereich Transparenz, Open Data und Civic Tech durch lokale und regionale Interessenten gefördert werden. An dem Wochenende sind auch Dr. Kirsten Witte, Dr. Anke Knopp (beide Bertelsmann Stiftung) und Bürgermeister Christoph Fleischhauer zu Gast. Die Veranstaltung wird von der Bertelsmann-Stiftung unterstützt.

Hackerinnen und Hacker können sich auf der Seite hackday.moers.de für das Wochenende anmelden. Dort können Interessierte auch direkt die Themen für mögliche Anwendungen eingeben. Für Verpflegung ist an beiden Tagen gesorgt. Mitbringen müssen die Hacker nur ihre eigenen Laptops und die nötige Software. Alle Daten, die genutzt werden können, sind auf www.offenedaten.moers.de zu finden.

Quelle: Moers – Pressestelle

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